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Microsofts Craig Mundie zeigt Interaktion der Zukunft

Betriebssystem überwacht die Augen, um Inhalte darzustellen. Bei seiner College Tour hat Microsofts Chefforscher Craig Mundie gezeigt, wie ein Betriebssystem in der Zukunft mit dem Nutzer interagieren kann. Der Anwender spricht mit dem System, schreibt mit einem Stift und das Betriebssystem weiß sogar, wohin der Anwender gerade sieht.
/ Andreas Sebayang
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Vor Studenten in Cambridge hat Craig Mundie gezeigt, wie das Betriebssystem der Zukunft aussehen könnte. Mundie, verantwortlich für die Forschung bei Microsoft, will in Zukunft auf dem Display schreiben, mit dem Computer reden und den Computer wissen lassen, was er sich gerade anschaut.

Bei der Demonstration zeigte er eine Autovervollständigung von schriftlichen Eingaben mit einem Stift (Inking). Der Computer erkennt dabei, was der Anwender vermutlich schreiben möchte, ähnlich, wie es heute bei Textverarbeitungen der Fall ist. Mit einer umkreisenden Geste des Vorschlags bestätigt er diesen Vorschlag.

Ein hinzugemaltes Fragezeichen löst dann eine Suche aus. Das Betriebssystem der Zukunft soll auch auf Spracheingaben reagieren. Der Anwender kann beispielsweise die Suchergebnisse sortieren und dem Computer befehlen, in eine Kategorie hereinzuzoomen.

Da die Ergebnisse in Form vieler kleiner Kacheln immer noch unübersichtlich sind, versucht das Betriebssystem anhand der Blickrichtung herauszufinden, wohin der Anwender schaut. Dabei werden die vielen Inhalte nur dann vergrößert, wenn der Anwender genau auf diesen Teil schaut. Wechselt der Anwender mit dem Blick von einer Kachel auf eine andere, passt sich das Betriebssystem an und verkleinert die eine Kachel, um eine andere zu vergrößern.

Die gezeigten Demos sind allerdings noch Zukunftsvisionen. Ob sie etwa in eine neue Version von Windows einfließen werden, steht noch nicht fest.


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