Zum Hauptinhalt Zur Navigation

DDR2-Speicherpreise gestiegen, DDR3 stabil

DDR2-RAM wird knapp. PC-Hersteller, die noch DDR2-Speicher brauchen, haben es derzeit schwer. Die Preise für die Module steigen seit Monaten und noch ist kein Ende in Sicht, denn die Industrie wechselt auf DDR3-Speicher und sorgt damit für Engpässe.
/ Andreas Sebayang
15 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

DDR2-RAM ist derzeit so knapp, dass die Preise in die Höhe schnellen, das geht aus einem Bericht von DRAMeXchange(öffnet im neuen Fenster) hervor. Allein im Oktober 2009 stieg der Spot-Markt-Preis für getesteten DDR2-Speicher (1 GBit) um 35 Prozent auf jetzt 2,65 US-Dollar. Die Preise für DDR2-Speicher steigen schon seit Monaten. Noch Mitte Juli lag der Preis bei weniger als der Hälfte oder 1,05 US-Dollar pro 1-GBit-Baustein.

Große Hersteller wie Samsung, Hynix und Elpida sollen an der Entwicklung schuld sein. Sie sind in den letzten Monaten verstärkt von der Produktion von DDR2-Speicher auf DDR3-Speicher gewechselt und sorgten somit für eine DDR2-Knappheit, die auch noch im November 2009 zu steigenden Preise führen soll.

DDR2-Speicher wird derzeit bei Netbooks und anderen besonders günstigen Computern gebraucht. Moderne Notebooks und Desktops setzen hingegen auf DDR3-Speicher. Laut DRAMeXchange beschleunigt der anziehende DDR2-Speichermarkt die Migration auf DDR3-Speicher bei den PC-OEMs. Im Unterschied zu DDR2-Speicher ist der Markt für DDR3-RAM in den letzten Monaten vergleichsweise stabil geblieben. Trotzdem kosten DDR2-Riegel immer noch weniger als vergleichbare DDR3-Riegel.


Relevante Themen