Litl Webbook: Das Netbook für Wohn- und Badezimmer

Umklappbarer Deckel macht das Netbook zum Standdisplay

Die Firma Litl bietet mit dem Webbook ein Netbook an, das vor allem mit seinem besonderen Display für Aufmerksamkeit sorgt. Es lässt sich fast komplett nach hinten klappen und verwandelt das Gerät in ein Minidisplay.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit dem Webbook kündigt das Bostoner Start-up Litl ein Atom-basiertes Notebook an, das im Vergleich zu anderen portablen Geräten mit einer ungewöhnlichen Ausstattung auffällt. Auch wenn sich Litl mit genauen Daten zurückhält: Die Ausstattung ist sehr spartanisch. Neben einem Atom-Prozessor von Intel mit 1,6 GHz, den Litl nicht näher auf seiner Webseite beschreibt, steckt nur 1 GByte RAM in dem Gehäuse und gerade mal 2 GByte Festspeicher in Form von Flashbausteinen. Das dürfte schon bei ein paar Fotos aus einer Kamera knapp werden und das Betriebssystem muss auch noch irgendwo hin.

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator - Schwerpunkt IT-Security & Kommunikationsdienste (m/w/d)
    Barmherzige Brüder Trier gGmbH, Paderborn, Koblenz, Trier, Bad Mergentheim, Mannheim
  2. Senior Associate Project Manager m/w/d
    NTT Germany AG & Co. KG, Bad Homburg
Detailsuche

Ein optisches Laufwerk gibt es im etwa 1,4 kg wiegenden Webbook nicht. Nicht einmal ein Kartenleser wurde verbaut. Die Daten sollen also vor allem über das drahtlose Netz auf das Webbook wandern. Litl setzt in das Gerät aber nur einen 802.11g-fähigen WLAN-Chip ein. Immerhin steht noch ein einzelner USB-Anschluss zur Verfügung.

Was an der Ausstattung fehlt, soll mit dem Display wieder gutgemacht werden. Es soll besonders winkelunabhängig sein. Der Hersteller verspricht Einblickwinkel bis 178°. Solche Einblickwinkel kennt der Anwender sonst nur von VA- oder IPS-Paneln. Das ist auch notwendig, wenn bedacht wird, dass das Display fast komplett nach hinten geklappt werden kann. Dabei wird der Bildschirminhalt um 180° gedreht und aus dem Netbook wird ein kleines 12-Zoll-Display, das überall aufgestellt werden kann. Sogar im Sonnenschein soll das Webbook benutzbar sein. Wem der kleine Bildschirm nicht reicht, der kann das Gerät per HDMI auch an einen Fernseher anschließen. Für HD-Videos soll die Rechenleistung reichen. Das lässt auf einen Intel US15W als Chipsatz mit Grafikkern schließen.

Nach den Vorstellungen der Entwickler sollen die Webbooks in jedem Raum aufgestellt werden. Etwa im Badezimmer als Anzeige für das Wetter, in der Küche als Rezeptbuch oder im Wohnzimmer, wo das Gerät zum Anschauen von Fotos genutzt wird. Über eine Sharingfunktion können sich die Anwender der Webbooks gegenseitig Inhalte schicken. Dazu müssen die Rechner nur gekoppelt werden. Zum Betriebssystem sagt Litl sonst kaum Konkretes. Der Hersteller gibt sich aber überzeugt und spricht vom modernsten Betriebssystem der Welt. Das soll verschiedenen Medienberichten zufolge auf Linux basieren. Das Betriebssystem des Webbook muss durch den Anwender nicht gewartet werden, verspricht Litl. Das Installieren von Patches und neuen Funktionen geschieht automatisch.

Golem Karrierewelt
  1. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
  2. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Allerdings ist das Webbook keine günstige Anschaffung. Litl verlangt für den Rechner den happigen Preis von fast 700 US-Dollar. Dazu kommen für 19 US-Dollar noch eine Fernbedienung und steuerliche Abgaben. Wer zwei Geräte ordert, bekommt immerhin die Fernbedienungen dazu. Das Gerät wird derzeit nur in den USA ausgeliefert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Gene Roddenberrys andere Sci-Fi-Stoffe
Neben Star Trek leider fast vergessen

Der Name Gene Roddenberry steht vor allem für Star Trek. Nach dem Ende der klassischen Serie hat er aber noch andere Science-Fiction-Stoffe entwickelt.
Von Peter Osteried

Gene Roddenberrys andere Sci-Fi-Stoffe: Neben Star Trek leider fast vergessen
Artikel
  1. Illegales Streaming: House of Dragons bei Piraten beliebter als Ringe der Macht
    Illegales Streaming
    House of Dragons bei Piraten beliebter als Ringe der Macht

    Das Game-of-Thrones-Prequel hat mehr Zuschauer als die neue Herr-der-Ringe-Serie - zumindest via Bittorrent.

  2. Carsten Spohr: Lufthansa-Chef wird Opfer eigener Sicherheitslücke
    Carsten Spohr
    Lufthansa-Chef wird Opfer eigener Sicherheitslücke

    Unbekannte haben einen QR-Code auf einem Boardingpass von Lufthansa-Chef Carsten Spohr ausgelesen und auf persönliche Daten zugreifen können.

  3. Softwareentwicklung: Erste Schritte mit dem modernen Framework Flutter
    Softwareentwicklung
    Erste Schritte mit dem modernen Framework Flutter

    Flutter ist ein tolles und einfach zu erlernendes Framework, vor allem für die Entwicklung mobiler Apps. Eine Anleitung für ein erstes kleines Projekt.
    Eine Anleitung von Pascal Friedrich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Bis -53% auf Gaming-Zubehör und bis -45% auf PC-Audio • Crucial 16-GB-Kit DDR5-4800 69,99€ • Crucial P2 1 TB 67,90€ • MindStar (u. a. Intel Core i5-12600 239€ und Fastro 2-TB-SSD 128€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ • Apple iPhone 12 64 GB 659€ [Werbung]
    •  /