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Private Clouds von Cisco, EMC und VMware

Virtual Computing Environment Koalition und Joint Venture Acadia gegründet. Mit sogenannten Vblock-Infrastruktur-Paketen will Cisco zusammen mit EMC und dessen Tochter VMware die Virtualisierung von Rechenzentren vereinfachen. Dazu gründen die drei die Virtual Computing Environment Koalition und das Joint Venture Acadia.
/ Jens Ihlenfeld
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Zusammen wollen die drei Unternehmen für eine umfassende Virtualisierung auf allen Rechenzentrumsebenen sorgen und bestehende IT-Landschaften in private Clouds umwandeln. Das sind vollständig virtualisierte IT-Infrastrukturen, die in einer geschlossenen Unternehmens-IT-Infrastruktur betrieben werden. Die Steuerung erfolgt dabei unternehmensintern oder durch externe Anbieter. Die Cloud selbst kann im eigenen Rechenzentrum angesiedelt sein oder bei einem Fremdanbieter. Auch eine Kombination aus beidem ist möglich.

"Die neue Koalition mit EMC und VMware geht über bisherige Technologiepartnerschaften hinaus. Es geht um einen völlig neuartigen Ansatz für das Rechenzentrum der Zukunft – ein Ansatz, der den IT-Auslastungsgrad steigert, den Energieverbrauch drosselt, die IT-Kosten senkt und zugleich die IT-Sicherheit verbessert" , sagt Cisco-Chef John Chambers über die neue Initiative.

Basis der Zusammenarbeit sind die sogenannten "Vblock Infrastructure Packages", getestete und sofort einsatzfähige Infrastrukturpakete aus Virtualisierungs-, Computing-, Storage-, Security- und Netzwerkbausteinen von Cisco, EMC und VMware. Dabei sind alle Vblocks nahtlos miteinander integriert, versprechen die Unternehmen.

Insgesamt stehen drei Vblock-Pakete zur Verfügung: Die High-End-Variante Vblock 2 umfasst 3.000 bis 6.000 virtuelle Maschinen, nutzt Ciscos Unified Computing System (UCS), Nexus 1000v und Multilayer Directional Switches (MDS), EMCs Storage-System Symmetrix V-Max und VMwares vSphere als Virtualisierungsplattform. Eine Nummer kleiner fällt Vblock 1 aus, das auf 800 bis 3.000 virtuelle Maschinen ausgelegt ist, mit ähnlichen Komponenten. Als Storage-System kommt allerdings EMCs CLARiiON zum Einsatz.

Die kleinste Variante Vblock 0 soll für 300 bis 800 virtuelle Maschinen ausgelegt werden, ab 2010 verfügbar sein und EMCs Unified Storage nutzen.

Die Umsetzung soll eine "globale Community aus Systemintegratoren, Service Providern, Channel-Partnern und ISVs" im Rahmen der Virtual Computing Environment Koalition übernehmen.

Neben dieser Koalition gründen die drei Unternehmen zeitgleich das Joint Venture Acadia, das Private-Cloud-Plattformen für Service Provider und Großunternehmen anbieten soll. Dabei nutzt Acadia ebenfalls die Vblock-Architektur, die weitgehend auf Intel-Komponenten wie Xeon-Prozessoren setzt, denn auch Intel beteiligt sich als Minderheitsinvestor an Acadia.


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