Chinesische Behörde stoppt World of Warcraft

Antrag auf Zulassung von The Burning Crusade abgelehnt

China ist einer der wichtigsten Märkte für World of Warcraft, aber auch einer der schwierigsten. Nachdem das Onlinerollenspiel nach einer Zwangspause erst kürzlich neu an den Start gegangen war, hat nun die Zensurbehörde erneut die Zulassung ausgesetzt. Angeblich hat der Betreiber gegen Vorschriften verstoßen.

Artikel veröffentlicht am ,

WoW-Wallpaper von Blizzard
WoW-Wallpaper von Blizzard
Auf Anordnung der Behörde für Presse und Publikationen der Volksrepublik China (GAPP) - aus westlicher Sicht eine Art Zensurministerium - darf Netease, Betreiber von World of Warcraft in der Volksrepublik, bis auf weiteres keine Gebühren mehr für das Onlinerollenspiel verlangen und keine neuen Mitglieder aufnehmen. Außerdem hat das Ministerium den Antrag auf Zulassung der Erweiterung The Burning Crusade abgelehnt. Angeblich hält sich Netease nicht an Vorgaben; um was es im Detail geht, ist nicht bekannt. Das Unternehmen will noch keine offizielle Mitteilung der Medienwächter erhalten haben und ist der Auffassung, es halte sich an alle auferlegten Bestimmungen.

 

Stellenmarkt
  1. Teamleiter (m/w/d) Software-Entwicklung im Bereich Verstellsysteme
    Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Lüdenscheid
  2. Cumulocity IoT Frontend Developer (m/w/d)
    Software AG, Berlin, Darmstadt, Düsseldorf, Leipzig, Stuttgart
Detailsuche

Erst Mitte 2009 mussten die chinesischen Server von Activision Blizzards Erfolgstitel in den Offlinemodus gehen, weil es zu Reibereien zwischen dem vorigen Betreiber und Netease gekommen war. Dann musste die unfreiwillige Pause bis zum 19. September 2009 verlängert werden, weil die GAPP sich an ihrer Meinung nach übertrieben gewalthaltigen Inhalten störte.

Einer der Gründe für die Probleme von World of Warcraft in China scheint ein Streit um die Zuständigkeit für das Spiel zu sein. Medienberichten zufolge hat das Kulturministerium ohne Absprache mit der GAPP eine Betriebserlaubnis erteilt.

Ein weiterer Grund könnte sein, dass die chinesische Regierung versucht, eigene Onlinerollenspiele vor der ausländischen - und beim Kunden höchst erfolgreichen - Konkurrenz zu schützen. Erst im Oktober 2009 wurde bekannt, dass ausländischen Investoren der Einstieg in den chinesischen MMORPG-Markt massiv erschwert wird, der derzeit mit Wachstumsraten von geschätzt 30 bis 50 Prozent pro Jahr zulegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Elta Maxwell 12. Dez 2009

Also bevor ich Schweine wegen ihrer Muskelmägen kille, würde ich eher meine "theoretisch...

Duesentrieb 04. Nov 2009

Hihi, du hast doch wohl nicht ernsthaft erwartet , dass bei so einem Thema sinnvolle...

RechnenWillGele... 04. Nov 2009

Was ist das denn für eine Milchmädchenrechnung? Es war die Rede von 50% der...

Kabelsalat 04. Nov 2009

Und ich dachte schon du willst hier "Vorbild" reinschreiben.

Zingel 04. Nov 2009

... So ein scheiss. Ja, außerhalb Chinas gab es auch Porzellanproduktion. Aber erkennst...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mobiles Betriebssystem
iOS 15 mit Focus, OCR und schickem Facetime

Apple hat iOS 15 für iPhones und den iPod Touch vorgestellt. Radikale Neuerungen sind nicht dabei, dafür aber einige interessante Funktionen.

Mobiles Betriebssystem: iOS 15 mit Focus, OCR und schickem Facetime
Artikel
  1. Windows 11: Geplante Obsoleszenz ist schlecht, Microsoft!
    Windows 11
    Geplante Obsoleszenz ist schlecht, Microsoft!

    Kunden ärgern sich darüber, dass ihre vier Jahre alten Prozessoren bereits kein Windows 11 mehr unterstützen. Zu Recht.
    Ein IMHO von Oliver Nickel

  2. Apple Watch: watchOS 8 mit Achtsamkeits-Funktion und Porträt-Zifferblatt
    Apple Watch
    watchOS 8 mit Achtsamkeits-Funktion und Porträt-Zifferblatt

    Apple hat für die Apple Watch mit watchOS 8 ein neues Betriebssystem vorgestellt, das neue Zugriffs-, Konnektivitäts- und Achtsamkeitsfunktionen auf die Smartwatch bringt.

  3. Diablo 2 Resurrected: Entwickler äußern sich zu Blizzard-Boykott
    Diablo 2 Resurrected
    Entwickler äußern sich zu Blizzard-Boykott

    Für viele Spieler wäre Diablo 2 Resurrected ein Pflichtkauf. Blizzard soll aber nicht unterstützt werden. Das sagen Entwickler zum Dilemma.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM-Prospekt (u. a. Asus Gaming-Notebook 17" RTX 3050 1.099€) • PCGH-PC mit Ryzen 5 3600 & RTX 3060 999€ • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ • Saturn Hits 2021 (u. a. Philips 55" OLED 120Hz 1.849€) • Corsair RGB 16GB Kit 3600MHz 87,90€ • Dualsense Schwarz + Deathloop 99,99€ [Werbung]
    •  /