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Spieletest: Dragon Age Origins - epischer Rollenspielroman

Die Version für Windows-PC setzt XP, Vista oder 7 und eine Zweikerne-CPU mit 1,6 GHz voraus. Unter XP benötigt der Rechner 1 GByte RAM, unter Vista und 7 benötigt er 1,5 GByte RAM. Auf der Festplatte belegt das Programm 20 GByte. Die Grafikkarte muss über 128 MByte Speicher verfügen. In der Praxis empfiehlt sich ein System mit einer Leistung ab 2 GHz, idealerweise mit einem Vier-Kerne-Prozessor - Dragon Age Origins kann alle vier ansprechen. Insgesamt benötigt das Programm aber nicht das schnellste System, sondern läuft auch auf moderat aktueller Hardware noch ausreichend schnell.

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Das Spiel setzt keine Onlineaktivierung voraus, sondern lediglich die Eingabe einer Seriennummer bei der Installation. Beim Spielstart muss dann ein Datenträger im Laufwerk liegen. Das Programm erscheint hierzulande vollständig lokalisiert. Die Sprachausgabe ist professionell und klingt nach typischer TV-Serien-Synchronisation. Etwas schade ist, dass es teilweise Lautstärkeschwankungen innerhalb eines Dialoges gibt; ein größeres Problem ist das aber nicht.

Dragon Age Origins ist auch für Playstation 3 und Xbox 360 verfügbar; diese Versionen lagen zum Test noch nicht vor. Auf Konsole kostet das Programm rund 60 Euro, PC-Spieler müssen etwa 50 Goldstücke aus der Tasche holen. Die deutsche Version ist ungeschnitten und von der USK erst ab 18 Jahren freigegeben. Offiziell erscheint das Programm für Windows-PC und Xbox 360 am 5. November, für Playstation 3 am 19. November 2009 - dann sind auch gleich kostenpflichtige Inhalte verfügbar. Bei der PC-Fassung kann es laut Publisher Electronic Arts wegen falsch gepresster DVDs bei einigen Händlern zu ein oder zwei Tagen Verspätung kommen.

Fazit

Mit Dragon Age Origins ist Bioware kein großer, aber ein epischer Wurf gelungen. Die Handlung ist teils unglaublich gut erzählt - sowohl was die vielen Texte, als auch was die teils fantastisch animierten größeren und kleineren Zwischensequenzen betrifft. Es macht Spaß, sich die Dialoge anzuhören, ständig gibt es gelungene Überraschungen. Und auch die Figuren wachsen einem schnell ans Herz - so glaubwürdige Charaktere wie die streitsüchtige Zauberin Morrigan oder unseren braven Superhund gibt es in Spielen viel zu selten. Eine Klasse für sich ist auch, dass die Entwickler den Spieler geschickt dazu zwingen, immer wieder echte Entscheidungen zu treffen und etwa bei der Charakterentwicklung nicht nur Selbstoptimierung zu betreiben. Auch die Entscheidungen in Dialogen sind selten eindeutig "gut" oder "böse".

Ein bisschen was fehlt aber, um Dragon Age Origins in die gleiche Klassikerdimension zu katapultieren wie einst Baldur's Gate: eine große Spielwelt. Zwar kann man mit dem Programm locker überwintern - allein schon die Einstiegsgeschichten reichen für ein paar lange Abende. Es mangelt aber an mehr Freiraum beim Erforschen, an mehr großen Questbögen jenseits der Handlung. Allerdings dürfte Bioware diese zum Teil als kostenpflichtigen Download nachliefern... Trotzdem: Wer als Fan von eher dunkler Fantasy wieder einmal so richtig in eine tolle Handlung abtauchen möchte, kommt um dieses Rollenspielepos nicht herum.

 Spieletest: Dragon Age Origins - epischer Rollenspielroman
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PG-Urgestein 16. Feb 2010

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PG-Urgestein 16. Feb 2010

und wer gothic mit monkey island (mi) vergleicht, outet sich als jemand, der entweder...

DER GORF 09. Nov 2009

Weil es lustig ist. :) Doch, das kann man schon von oben betrachten. Man muss nur weit...

2xspieler 07. Nov 2009

Was allerdings auch dafür spricht, dass da ein paar Leute von den NWN-Entwicklern...

Wurstbrot 05. Nov 2009

Jaha, die klingen aber trotzdem wie das "Who is who" der Seifenopersynchro-Riege. :) Ich...


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