Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Breitband für Auenwald

Telekom und Ericsson: 16 MBit/s per Richtfunk aufs Land. Fünf Gemeinden in Baden-Württemberg haben sich zusammengeschlossen, um per Richtfunk oder Glasfaser schnelles Internet zu erhalten. Ericsson betreibt seit 2007 das bundesweite Richtfunknetz der Telekom.
/ Achim Sawall
15 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Fünf Gemeinden in Baden-Württemberg bekommen Internetzugänge mit bis zu 16.000 KBit/s von der Deutschen Telekom bereitgestellt. Dabei wurden die örtlichen Kabelverzweiger mit DSLAMs ausgerüstet und per Richtfunk oder Glasfaser angebunden. Das gab der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson bekannt.

Für die letzte Meile vom Kabelverzweiger bis in die Haushalte werden die vorhandenen Kupferkabel genutzt. Ericsson hatte 2007 das bundesweite Richtfunknetz der Telekom übernommen und vermietet die Kapazitäten an Netzanbieter, Großkunden und an Sicherheitsbehörden.

Rund 4.200 Haushalte bekommen durch das von der Landesregierung geförderte Projekt die schnellen Internetzugänge. Die Gemeinden Althütte, Auenwald, Großerlach, Michelfeld und die Stadt Murrhardt hatten sich dafür zusammengeschlossen.

Das Modellprojekt zeige, dass "sich auch topographisch schwer zu erschließende Regionen durch eine gemeinsame Anstrengung versorgen lassen" , sagte Christoph Jäger, Bürgermeister der Gemeinde Großerlach.


Relevante Themen