Mutmaßlicher SchülerVZ-Erpresser ist tot (Update)
Der mutmaßliche Erpresser von SchülerVZ ist tot. Der 20-Jährige soll in der Berliner Justizvollzugsanstalt Plötzensee am Morgen tot aufgefunden worden sein. Wie der Sender Radio Berlin 88,8(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Justizsprecher Bernhard Schodrowski berichtet, hat sich der 20-Jährige offenbar das Leben genommen.
Der Entwickler des SchülerVZ-Crawlers hatte 80.000 Euro vom Social-Network-Betreiber VZ-Netzwerke gefordert. Matthias L. war wegen des Vorwurfs versuchter Erpressung verhaftet und der Staatsanwaltschaft übergeben worden. Der Tatverdächtige soll den VZ-Netzwerken damit gedroht haben, die Daten ins Ausland, etwa nach Osteuropa, zu verkaufen, falls er kein Geld erhalte.
Nachtrag vom 2. November 2009, 11:03 Uhr:
Im Blog der SchülerVZ-Betreiber(öffnet im neuen Fenster) heißt es: "Wir kennen keine Hintergründe und bedauern diese Entwicklung zutiefst. Allen Angehörigen sprechen wir unser Beileid aus."
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