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Spieletest: Borderlands - wüstes Shooter-Rollenspiel

Auch jenseits des Waffenmenüs verbringt der Spieler viel Zeit mit nebensächlichen Aufgaben. Er muss immer wieder sein Inventar aufräumen, die Missionen überwachen und seine Erfahrungspunkte anlegen. Vor allem aber muss er Munition und Geld sammeln, und das ist in Borderlands sehr umständlich ausgefallen. Statt die Gegenstände automatisch durch Überlaufen ins Inventar zu verschieben, muss der Spieler sie genau anvisieren, bekommt dann erst angezeigt, ob er überhaupt noch Platz dafür hat und kann sie dann erst durch Knopfdruck aufnehmen. Selbst nach nur mittelgroßen Gefechten kann es ein paar Minuten dauern, bis man mit dieser Arbeit fertig ist.

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Die ersten paar Stunden verbringt der Spieler in der Nähe des Startgebiets, dann bekommt er einen kleinen Buggy und darf immer weiter in die Wüstenwelt vordringen. Grafisch macht das Programm - das Gearbox auf Basis der Unreal-Engine entwickelt hat - einen guten Eindruck. Texturen und Animationen sind gut bis klasse und passen prima zum gewollten Cartoon- und Mangastil. Allerdings ist in den Weiten vergleichsweise wenig los. Mit anderen Personen hat es der Spieler fast nur als Gegner oder Auftraggeber zu tun.

Borderlands ist für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erhältlich; je nach Plattform liegt der Preis zwischen 40 und 60 Euro. Hierzulande erscheint der Titel mit mehreren Sprachversionen - auch deutsch - auf dem Silberling und mit Schnitten. Ähnlich wie im deutschen Fallout 3 ist es nicht möglich, den Gegner zu verstümmeln; weitere Änderungen gibt es nicht. Die USK hat eine Freigabe ab 18 Jahren erteilt.

Die PC-Fassung setzt eine CPU mit 2,4 GHz voraus sowie 1 GByte RAM mit Windows XP und 2 GByte mit Vista. Auf der Festplatte belegt das Programm rund 8 GByte. Die Grafikkarte muss über 256 MByte RAM verfügen. Das Programm verwendet den Kopierschutz von Securom, für die Installation muss zur Aktivierung eine Internetverbindung bereitstehen; beim Spielen muss die DVD im Laufwerk liegen. Wer den Multiplayer-Onlinemodus nutzen möchte, benötigt einen Account bei Gamespy - der kostet zwar nichts, aber muss umständlich angelegt werden. Borderlands lässt sich auch per LAN vernetzen.

Fazit

Schade, aber Borderlands verschenkt viel Potenzial. Eigentlich ist das Konzept hochspannend, Elemente aus Ego-Shootern mit Rollenspielen in einer weitgehend offenen Umgebung zu verbinden. Nur leider hapert es im Detail: Die Bedienung ist viel zu umständlich, die Missionen oft langweilig und besonders lebendig wirkt die Wüste nicht - sondern schlicht steril. Wirklich gut gelungen sind das ungewöhnliche Waffen- und das Rollenspielsystem, das tatsächlich zum Weiterspielen und Verbessern der Hauptfigur motiviert. Eine Empfehlung ist Borderlands vor allem für diejenigen, die gemeinsam mit anderen im Koop-Modus antreten, denn da kann das Spiel seine Stärken noch am besten zeigen.

 Spieletest: Borderlands - wüstes Shooter-Rollenspiel

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Duesentrieb 02. Nov 2009

Och, da kann ich gut mit leben. Mir ist es halt wichtiger meinen Prinzipien treu zu...

Django79 02. Nov 2009

Damit könnte ich ja noch leben. Ich fürchte angesichts Deiner Beschreibung nur, dass...

DER GORF 02. Nov 2009

Ich weiß schon, der war ein bisschen unheimlich... :/

My2Cents 02. Nov 2009

schade, so ein Spiel ist mir maximal 10€ wert. Also warten und kaufen wenn es in der...

bleeda 02. Nov 2009

Ich habe das Spiel auch und weiß nicht wo euer Problem liegt. Ich spiele COOP mit 2...



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