Facebook-Redesign - insbesondere für Anwendungen und Spiele

Entwickler erhalten mehr Möglichkeiten und Nutzer eine neue Bedienoberfläche

Das soziale Netzwerk Facebook soll innerhalb des nächsten halben Jahres für die Nutzer übersichtlicher werden. Allerdings steigt auch das Potenzial, durch mitteilsame Anwendungen genervt zu werden, die zusätzlich Zugriff auf die E-Mail-Adressen erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,

Facebook kündigte seine für die nächsten zwei Quartale geplanten Veränderungen während seiner ersten Facebook-Developer-Garage-Veranstaltung an. Ein Videomitschnitt findet sich bei Ustream.tv.

Stellenmarkt
  1. Expert*in Projektmanagement (m/w/d)
    Stadtwerke München GmbH, München
  2. Systemadministrator*in (m/w/d) für IT-Basisdienste
    Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Detailsuche

Um Anwendungsentwicklern und Facebook-Connect-Partnern eine direkte Ansprache von Facebook-Nutzern zu ermöglichen, sollen über die APIs erstmals auch E-Mail-Adressen der Nutzer abgefragt werden können. Facebook verspricht, dass dies für Nutzer sicher sein wird. Die Nutzer müssen die E-Mail-Herausgabe per Klick bestätigen.

Die komplette Kommunikation zwischen Facebook-Nutzern und zwischen Anwendungen und Nutzern wird künftig über die Meldungen und den Posteingang stattfinden. Entwickler sollen zusätzliche Funktionen erhalten, um Nutzer bei der Stange zu halten. Das ist insbesondere für Browserspiele relevant, die Spieler zum Weiterspielen anregen sollen.

Außerdem soll es für Nutzer einfacher werden, Facebook-Anwendungen zu finden und aufzurufen. Dazu strickt Facebook auch die Bedienoberfläche der privaten Facebook-Homepages um. Die bisher noch am Fuß der Webseite zu findenden Elemente werden dazu in die obere linke Spalte verschoben.

Anwendungen werden auch dadurch präsenter gelistet, dass Games einen extra Menüpunkt erhalten und bevorzugte Anwendungen/Spiele direkt auf der Facebook-Homepage verlinkt werden können. Zudem können Entwickler ihre Anwendungen nun mit eigenen Facebook-Webseiten mit angepasstem Design und weitgehend ausgeblendeter Facebook-Navigation versehen.

Zusätzlich wird es möglich, Neuigkeiten und Benachrichtigungen zu Titeln anzuzeigen. Nutzer werden dabei auch in Form eines Zählers - ähnlich wie bei Kommentaren zu Beiträgen - direkt neben der jeweiligen Anwendung über Neues informiert.

Generelle Benachrichtigungen und die Anfragen landen künftig im Posteingang, sie werden nicht mehr einzeln am unteren Rand von Facebook aufgelistet.

Für Entwickler will Facebook in den nächsten sechs Monaten noch einige weitere Verbesserungen bieten: Die Facebook-Connect-Bibliotheken werden optimiert. Mit einer neuen Analytics API wird es mehr Informationen über die Nutzung ihrer Anwendungen geben. Und es lassen sich mittels der Open Graph API künftig auch Websites außerhalb Facebooks mit Facebook-Funktionen versehen - deren Nutzer können beispielsweise direkt auf einer externen Webseite auf einen Fanknopf drücken und die Webseite direkt mit ihrem Facebook-Account verknüpfen.

Facebook will geplante, insbesondere für Entwickler relevante Veränderungen künftig in seiner Developer-Roadmap anzeigen, diskutiert werden können sie im Developer-Forum.

Größere Veränderungen an Facebook sollen im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2010 folgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Waffensystem Spur
Menschen töten, so einfach wie Atmen

Soldaten müssen bald nicht mehr um ihr Leben fürchten. Wozu auch, wenn sie aus sicherer Entfernung Roboter in den Krieg schicken können.
Ein IMHO von Oliver Nickel

Waffensystem Spur: Menschen töten, so einfach wie Atmen
Artikel
  1. OpenBSD, TSMC, Deathloop: Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt
    OpenBSD, TSMC, Deathloop
    Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt

    Sonst noch was? Was am 15. Oktober 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

  2. Whatsapp: Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei
    Whatsapp
    Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei

    Ein Vater nutzte ein 15 Jahre altes Nacktfoto seines Sohnes als Statusfoto bei Whatsapp. Nun läuft ein Kinderpornografie-Verfahren.

  3. Pornoplattform: Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben
    Pornoplattform
    Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben

    Xhamster ist und bleibt Heimat für zahlreiche rechtswidrige Inhalte. Doch ohne zu wissen, wer profitiert, wusste man bisher auch nicht, wer verantwortlich ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bis 21% auf Logitech, bis 33% auf Digitus - Cyber Week • Crucial 16GB Kit 3600 69,99€ • Razer Huntsman Mini 79,99€ • Gaming-Möbel günstiger (u. a. DX Racer 1 Chair 201,20€) • Alternate-Deals (u. a. Razer Gaming-Maus 19,99€) • Gamesplanet Anniversary Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /