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Spieletest: Torchlight - das Überraschungs-Diablo

Torchlight ist derzeit nur für Windows-PC erhältlich; nach Aussagen der Entwickler ist eine Version für MacOS X bereits in Arbeit. Ob das Spiel auch für Linux kommt, ließ Runic Games offen. Das Programm läuft auch auf älteren Rechnern noch sehr gut: Runic Games nennt als Mindestvoraussetzung einen Hauptprozessor mit 800 MHz, 512 MByte RAM sowie eine Grafikkarte mit 64 MByte RAM. Auf der Festplatte belegt das Programm rund 800 MByte. Es lässt sich stark an die Hardware anpassen und unterstützt alle gängigen, auch hohen Auflösungen.

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Im Optionsmenü befindet sich unter anderem eine Option namens "Netbook Mode": Wer die ankreuzt, bekommt die Grafik mit weniger Details und niedriger aufgelösten Texturen angezeigt, außerdem ist die Kamera deutlich näher an der Hauptfigur - was es zwar erschwert, weiter entfernte Gegner früh zu sehen, aber auf kleinen Bildschirmen trotzdem sinnvoll ist.

Torchlight ist nur als rund 370 MByte großer Download erhältlich. Das Programm kostet rund 20 US-Dollar - umgerechnet sind das weniger als 15 Euro. Der Kauf läuft über die offizielle Torchlight-Website, bezahlt wird wahlweise über Paypal oder Google Checkout. Im Test lief das Verfahren ohne große Schwierigkeiten: Nach Abschluss des Bezahlvorgangs bekommt der künftige Spieler einen Downloadlink sowie einen Code, den er dann nach Programmstart eingeben muss. Außerdem ist das Spiel über Steam verfügbar, kostet dort aber knapp 16 Euro. Über die gängigen Downloadseiten im Internet und über Steam ist eine spielbare Demoversion erhältlich.

Derzeit ist Torchlight nur in Englisch verfügbar - Texte spielen aber keine große Rolle, so dass sich auch Helden mit wackeligen Sprachkenntnissen problemlos bis ins Finale kloppen können. Offizielle Jugendschutzeinrichtungen wie die USK haben das Programm nicht untersucht, aber nach Einschätzung von Golem.de tragen Spieler ab etwa zwölf Jahren wahrscheinlich keine bleibenden Schäden davon.

Ein eigener Torchlight-Editor soll in Kürze folgen, wenn auch voraussichtlich nur für Windows-PCs. Die Spieler sollen mit dem "Preditor" eigene feststehende oder zufällig generierte Level, Gegenstände, Fertigkeiten, Berufsklassen, Monster und Quests erstellen können. Auch die Spielbalance lässt sich damit verändern.

Fazit:

Wer gerne an Diablo 2 zurückdenkt, den Klassiker auch jetzt noch regelmäßig spielt und sich wie ein Barbar auf Teil 3 freut, für den ist Torchlight ein Geschenk des Höllenfürsten. Das Ding spielt sich wie Diablo: flüssig, schnell, mit hohem Sucht- und noch höherem Spaßfaktor. Die paar Neuerungen täuschen nicht darüber hinweg, dass die Schaefer-Brüder schamlos bei ihrem eigenen Erfolgstitel abgekupfert haben - aber wenn den jemand kopieren darf, dann sie.

Torchlight hat ein paar Schwächen, etwa die völlig belanglose Handlung und das auf Dauer abwechslungsarme Spielprinzip - aber beides war schon in der Diablo-Reihe nie anders. Etwas schwerer wiegt die manchmal fehlende Übersicht in Kämpfen. Richtig störend ist das aber selten, weil man mit wildem Geklicke und Flächenzaubern trotzdem prima vorankommt. Es gäbe noch ein paar weitere Punkte, über die man motzen könnte - etwa die nicht ganz zu Ende gedachten Talentbäume oder die niedrige Anzahl an Helden. Aber eigentlich ginge das am Kern vorbei: Torchlight ist unterm Strich der bislang beste Diablo-Klon.

 Spieletest: Torchlight - das Überraschungs-Diablo
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iceT 14. Sep 2010

Wenn du das Programm gekauft hast, gibt es eine legale Lösung die dauernde online-Abfrage...

Kohlibri 02. Jun 2010

Besorgt euch drivermax! Ist freeware. Mit dem Tool kann man ganz einfach all seine...

Warmaster 24. Jan 2010

Tja.. man kommt bei Torchlight wohl nicht drumrum seine Persönlichen Daten irgendwo, zu...

RealTRoN 28. Dez 2009

Genau bei diesem Angebot musste ich auch zuschlagen. Hat mich umgerechnet 7,11 EUR...

Angst_original 05. Nov 2009

Und es geht noch weiter: -- Entwickler tot -- Entwickler ausgewandert -- Entwickler...


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