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Deutlicher Umsatz- und Gewinnrückgang bei Nintendo

Wii-Absatz geht zurück. Mangels großer Veröffentlichungen, einer Preissenkung bei der Wii und ungünstiger Wechselkurse meldet Nintendo für das erste Halbjahr 2009/2010 ein deutliches Minus bei Umsatz und Gewinn. Auch die Prognose für das Gesamtjahr wurde reduziert.
/ Jens Ihlenfeld
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Nintendos Umsatz in dem am 30. September 2009 beendeten Halbjahr lag mit 548 Milliarden Yen (4,1 Milliarden Euro) rund 21,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres mit 837 Milliarden Yen (6,3 Milliarden Euro). Der operative Gewinn sank um 36,8 Prozent auf 104 Milliarden Yen (780 Millionen Euro), der Nettogewinn um 30,5 Prozent auf 70 Milliarden Yen (53 Millionen Euro).

Nintendo führt die schwachen Zahlen vor allem auf eine geringere Zahl an großen Softwareveröffentlichungen zurück, die den Hardwareabsatz treiben. So verkaufte Nintendo in den sechs Monaten nur 5,75 Millionen Wii, insgesamt konnten seit Marktstart 56,14 Millionen Stück abgesetzt werden. Auch die Aufwertung des Yen und die Preissenkung der Wii hätten ihren Teil zum Umsatzrückgang beigetragen.

Das Nintendo DS samt seiner Varianten konnte Nintendo im ersten Halbjahr 2009/2010 rund 11,7 Millionen Mal verkaufen. Insgesamt liegt die Zahl der verkauften DS über alle Modellvarianten hinweg bei 113,48 Millionen. Obwohl diese Zahl deutlich höher liegt als bei der Wii, wurden weltweit in dem Zeitraum nur 71,15 Millionen Softwaretitel für DS verkauft und 76,21 für Wii.

Für das Gesamtjahr korrigiert Nintendo seine Prognose nach unten. Statt 1,8 Billionen Yen peilt das Unternehmen nun einen Umsatz von 1,5 Billionen Yen an, der Nettogewinn soll bei 230 Milliarden Yen statt 300 Milliarden Yen liegen.


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