Semantisches Web - W3C verabschiedet OWL 2
OWL 1 wurde 2004 veröffentlicht und kommt heute in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, einen großen Durchbruch erlebte die Web Ontology Language bislang allerdings nicht. Mit OWL 2 soll die Implementierung einfacher und praxistauglicher werden.
OWL 2 dient vor allem der Formulierung eines websiteübergreifenden Vokabulars. Fachbegriffe, die in bestimmten Bereichen verwendet werden, können so spezifisch genutzt und die damit verknüpften Informationen von anderen ausgewertet werden. Bieten beispielsweise Mediziner auf der einen Seite Informationen zu Symptomen, Krankheiten und Behandlungen an und Pharmahersteller Daten zu Medikamenten, Dosierung und Allergien, so sollen sich diese Daten dank OWL in einer Suche einfacher kombinieren lassen, die Daten mit einer Bedeutung hinterlegt werden können, die von Suchmaschinen leicht ausgewertet werden können.
OWL erlaubt es auch, zwei Elemente derselben Bedeutung zuzuordnen, so dass beispielsweise eine Suche nach dem Morgen- oder Abendstern den Planeten Venus findet.
OWL 2 bietet dabei neue Möglichkeiten und führt unter anderem OWL-Profile ein, eine Untermenge der Sprachelemente, um die Implementierung von OWL zu vereinfachen.
Details zu OWL 2 bietet das W3C in einem OWL-2-Überblick(öffnet im neuen Fenster) und dem OWL-2-Primer(öffnet im neuen Fenster) .
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