SAP sieht kein wirkliches Ende der Krise

Softwarehersteller senkt die Jahresprognose

Bei SAP ist der Umsatz im dritten Quartal schwach ausgefallen. Die Erlöse lagen unter den Erwartungen, räumte der Finanzchef ein. Die Prognosen für das Gesamtjahr wurden gesenkt.

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SAP muss nach schwachen Umsätzen im dritten Quartal die Jahresprognose senken. Werner Brandt, Finanzvorstand der SAP, sagte: "Wir sehen Zeichen einer Stabilisierung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds. Dessen ungeachtet bleibt unser Geschäftsumfeld weiterhin herausfordernd. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse im dritten Quartal lagen unterhalb unserer Erwartungen, was in erster Linie auf die schwierige Situation in den Schwellenländern und auch Japan zurückzuführen ist."

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Der Konzernumsatz bei dem Hersteller von Unternehmenssoftware sank um 9 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Die Analysten hatten Umsätze von 2,6 Milliarden Euro prognostiziert. Das bereinigte Betriebsergebnis gab im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 674 Millionen Euro nach. Der Konzernüberschuss stieg von 388 auf 487 Millionen Euro. Die Analysten hatten einen Überschuss von 494 Millionen Euro berechnet.

Im laufenden Jahr erwartet SAP nun einem Rückgang der "Software- und Software-bezogenen Service-Erlöse" um 6 bis 8 Prozent. Bisher hatte Europas größter Softwarekonzern nur eine Verringerung von 4 bis 6 Prozent angekündigt. Bereits bei der Vorstellung der Zahlen zum zweiten Quartal hatte der Softwarekonzern die Erwartungen gesenkt. Die Jahresprognose für die operative Marge von 25,5 bis 27 Prozent wurde von SAP jedoch bestätigt.

Beim Hauptkonkurrenten, dem US-Softwarehersteller Oracle, sanken die Erlöse im letzten Quartal ebenfalls um 5 Prozent auf knapp 5,1 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn stieg um 4 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar.

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