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Samsung H1: Limo-Smartphone mit integriertem Vodafone 360

HSDPA-Mobiltelefon mit 5-Megapixel-Kamera, 16 GByte Speicher und WLAN. Vodafone hat zwei Samsung-Smartphones auf Basis von Limo vorgestellt. Beide Modelle sind auf den neuen Vodafone-Dienst Vodafone 360 zugeschnitten. Noch im Oktober 2009 soll das H1 erscheinen, dem dann Mitte November 2009 das M1 folgt.
/ Ingo Pakalski
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Zum Start von Vodafone 360 hat der Netzbetreiber zwei neue Mobiltelefone vorgestellt, die von Samsung speziell dafür entwickelt wurden und die beide mit der Linux-Plattform Limo laufen: Das Topmodell ist das Vodafone 360 Samsung H1, kurz H1, es besitzt ein kapazitives AMOLED-Touchscreen mit einer Bilddiagonale von 3,5 Zoll. Das Display liefert eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln und zeigt bis zu 16 Millionen Farben. Eine Tastatur besitzt das Mobiltelefon nicht, alle Eingaben werden über eine Bildschirmtastatur vorgenommen.

Rund um das Display kommen ein Bewegungssensor, ein Annäherungssensor und ein Lichtsensor zum Einsatz. Damit soll der Displayinhalt passend zur Lage des Geräts ausgerichtet werden, beim Telefonieren schaltet sich das Display automatisch aus, wenn es zum Ohr geführt wird, und der Lichtsensor regelt automatisch die Displayhelligkeit abhängig vom Umgebungslicht.

Für Foto- und Videoaufnahmen besitzt das Mobiltelefon eine 5-Megapixel-Kamera mit 8fachem Digitalzoom und Fotolicht. Der integrierte Mediaplayer spielt die Audioformate MP3, AAC, WMA sowie die Videoformate H.263, H.264, DivX sowie MPEG4. Zudem sind ein UKW-Radio mit RDS-Unterstützung sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse integriert. Der interne Speicher fasst 16 GByte und weitere Daten können auf einer Micro-SD-Speicherkarte abgelegt werden. Die Speicherkarten werden mit einer Kapazität von 16 GByte unterstützt.

Das UMTS-Mobiltelefon unterstützt zudem alle vier GSM-Netze, GPRS, EDGE sowie HSDPA mit einer Bandbreite von bis zu 7,2 MBit/s, HSUPA mit einer Bandbreite von bis zu 5,6 MBit/s, WLAN nach 802.11 b/g sowie Bluetooth 2.0. Für Ortungsfunktionen besitzt das 115,8 x 58 x 12,9 mm große Mobiltelefon einen GPS-Empfänger mit A-GPS-Unterstützung.

Das auf Limo basierende Smartphone ist mit einem Chat- und einem E-Mail-Client ausgestattet. Auf dem Startbildschirm können Widgets abgelegt werden und für das Surfen im Internet kommt Opera Mobile 9.6 mit Tabbed-Browsing und Flash-Untersützung zum Einsatz. Der Browser zeigt die Webseite verkleinert und mit einem Doppeltippen auf den Bildschirm wird der gewünschte Bereich vergrößert.

Im 134 Gramm schweren H1 kommt ein Lithium-Ionen-Akku mit 1.500 mAh zum Einsatz. Damit verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden bei Telefonaten sowie 19 Tagen im Bereitschaftsmodus. Es liegen keine Angaben vor, ob diese Werte bei Nutzung von UMTS oder GSM gelten.

Ohne Mobilfunkvertrag wird das Vodafone 360 Samsung H1 zum Preis von 570 Euro verkauft. Bei Abschluss eines Zweijahresvertrages in einem der vier Superflat-Tarife sinkt der Gerätepreis je nach Tarif auf 250 Euro, 150 Euro oder 100 Euro.

Mitte November 2009 ist das Vodafone 360 Samsung M1, kurz M1, als kleiner Bruder des Vodafone 360 Samsung H1 geplant. Einen Preis dafür nannte Vodafone noch nicht. Auch das M1 setzt auf Limo und ist mit dem gleichen Browser und dem gleichen Mediaplayer ausgestattet. An der Hardware wurde allerdings der Rotstift angesetzt.

Der interne Speicher wurde von 16 GByte auf 1 GByte verringert, eine WLAN-Unterstützung gibt es nicht und HSDPA wird nur mit einer Bandbreite von bis zu 3,6 MBit/s unterstützt. Aus dem AMOLED-Display des H1 ist ein etwas kleinerer TFT-Touchscreen mit geringerer Auflösung geworden. Die Bildschirmdiagonale beim M1 beträgt 3,2 Zoll und das Display liefert eine Auflösung von 400 x 240 Pixeln statt 800 x 480 Pixel beim H1 ist. Aus der 5-Megapixel-Kamera im H1 wurde eine 3-Megapixel-Kamera ebenfalls mit 8fachem Digitalzoom, aber ohne Fotolicht.

Auch wurden Annäherungs- und Helligkeitssensor eingespart. Die abgespeckte Ausstattung wirkt sich auf Gerätegröße und Gewicht aus, so dass das M1 mit 112 x 55,4 x 13,4 mm etwas kleiner ist und mit 111 Gramm auch weniger wiegt als der große Bruder. Das UKW-Radio, der GPS-Empfänger und der Micro-SD-Card-Steckplatz sind auch beim M1 vorhanden. Die Sprechzeit von 8 Stunden und die Bereitschaftsdauer von 20 Tagen mit einer Akkufüllung fallen etwas besser als beim H1 aus, auch hier liegen keine Angaben vor, für welche Netze die Werte gelten.


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