Abo
  • Services:

Test: Sony Reader PRS-600 Touch Edition

Die Software braucht er aber, um Notizen, Randbemerkungen und Textmarkierungen vom Reader auf den Computer zu übertragen und zu öffnen. Anders als der Reader bietet die eBook Library jedoch keinen Menüpunkt "Alle Notizen", in dem sich der Nutzer eine Übersicht der markierten Textstellen anzeigen lassen kann. Er muss erst den Text über das Programm öffnen und kann darin die Markierungen sehen. Hier wäre eine Nachbesserung wünschenswert - zumal es für die Memos und handschriftlichen Notizen eine solche Übersicht in der eBook Library gibt.

E-Books einkaufen nur über den Computer

Stellenmarkt
  1. IG Metall Vorstand, Frankfurt am Main
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart-Feuerbach

Wegen der fehlenden Onlineverbindung werden Bücher auch über die eBook Library eingekauft. Darüber bekommt der Nutzer Zugang zu drei E-Book-Shops: Thalia, Libri und Mayersche. Über eine Suchfunktion können Nutzer durch Eingabe ihrer Postleitzahl zudem nach einer Buchhandlung in ihrer Nähe suchen, die digitale Bücher verkauft. Links zur Onleihe, der digitalen Fernleihe, die diverse deutsche Stadtbibliotheken anbieten, sowie zu den kostenlosen Angeboten Feedbooks, dem Project Gutenberg sowie Many Books, die sich auf der Sony-Website finden, fehlen in der eBook Library jedoch.

Der Sony Reader PRS-600 Touch Edition, der in dieser Woche auf den Markt kommt, kostet 299 Euro. Zum Lieferumfang gehören neben dem Gerät selbst ein USB-Kabel und eine Hülle aus Neopren, die den Reader beim Transport schützen soll. Ein Ladegerät gehört nicht zum Lieferumfang, steht aber als optionales Zubehör zur Verfügung Wer sich diese Anschaffung sparen will, lädt den PRS-600 über das USB-Kabel am Computer. Das dauert laut Hersteller rund vier Stunden - etwa doppelt so lange wie mit dem Ladegerät. Mit einer Akkuladung soll der Nutzer laut Hersteller 7.500-mal umblättern können.

Der Reader zeigt digitale Bücher in den Formaten ePub, pdf und BBeB an. Außerdem liest das Gerät txt-, rtf- und Word-Dateien sowie die Grafikformate bmp, gif, jpg und png. Schließlich spielt das Gerät auch Audiodateien in den Formaten mp3 und AAC (ohne DRM) ab. Wer den Reader unterwegs nutzt, kann den MP3-Player also zu Hause lassen. Der Kopfhörerausgang, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, befindet sich an der Vorderseite des Gerätes. Daneben sitzt auch ein Wippschalter für die Lautstärkeregelung.

Fazit

Der berührungsempfindliche Bildschirm ist ein großer Fortschritt. Der PRS-600 sieht damit nicht nur sehr elegant aus, er ist auch besser zu bedienen als der PRS-505 und andere Geräte mit Tasten. Allerdings ist das Bedienkonzept mit dem Nachteil eines stärker spiegelnden Bildschirms erkauft. Außerdem hat das Gerät einige wichtige Funktionen hinzugewonnen - wie etwa die Suche oder die Möglichkeit, Textstellen zu markieren oder Randbemerkungen zu machen.

Schade ist, dass der Reader nicht über die Möglichkeit verfügt, sich drahtlos mit einem Onlinebuchladen zu verbinden, wie ihn Sony in den USA betreibt. Ein Gerät, das über eine Mobilfunkanbindung verfügt, hat Sony im Sommer vorgestellt. Dieser Reader PRS-900 Daily Edition ist jedoch einstweilen Kunden in den USA vorbehalten. Es bleibt abzuwarten, ob hier Amazon und txtr mit ihren Geräten einen Vorteil gegenüber Sony haben.

 Test: Sony Reader PRS-600 Touch Edition
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,99€
  2. 11,19€ inkl. USK18-Versand
  3. 0,00€
  4. 0,00€

Siga9876 30. Okt 2009

Danke. Endlich noch einer, der PDF zwar als Notlösung akzeptiert aber echte EReader lesen...

Schall und Rauch 30. Okt 2009

Hallo also ich hab mir den PRS-700 geholt, den gibt es halt nur im Ausland und nicht mit...

nuffy 30. Okt 2009

Sagte ja nicht, daß die Frage unberechtigt ist, aber scheinbar wird mit einer...

blahblah 29. Okt 2009

Seid glücklich das die E-Books nicht teurer sind! Passt auf wenn dann bei Apple der Read...

schulle_cf 29. Okt 2009

Mir kann der PRS-600 zuviel, da ich das Gerät zur Zeit ausschließlich zum Lesen von...


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Spider-Man (PS4)

Spider-Man ist trotz ein paar kleiner Schwächen ein gelungenes Spiel, dem wir mit viel Freude ins Netz gehen.

Fazit zu Spider-Man (PS4) Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
    Zukunft der Arbeit
    Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

    Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
    Eine Analyse von Daniel Hautmann

    1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
    2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
    3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

      •  /