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Test: Sony Reader PRS-600 Touch Edition

Lesen mit dem elektronischen Papier

Wegen der besonderen Funktionsweise kommt das E-Ink-Display anders als ein Flüssigkristallbildschirm (LCD) ohne Hintergrundbeleuchtung aus. Es besteht aus zwei hauchdünnen Folien, von denen eine mit einem dichten Netz aus unsichtbaren Leiterbahnen überzogen ist. Zwischen den beiden Folien befinden sich viele winzige Zellen, in denen schwarze und weiße Pigmente schwimmen.

Die Farbpigmente sind elektrisch geladen. Werden die Leiterbahnen unter Spannung gesetzt, bewegen sich die Pigmente an die Oberfläche und bilden schwarze oder weiße Flächen: Buchstaben, Satzzeichen und die weißen Flächen dazwischen. Vorteil dieser Technik ist, dass nur dann Strom gebraucht wird, wenn der Nutzer blättert, wenn also ein neuer Inhalt auf dem Bildschirm aufgebaut wird. Dafür kann das Gerät wie ein gedrucktes Buch nur bei Licht genutzt werden. Wer also unter der Bettdecke lesen will, braucht wie früher auch eine Taschenlampe - oder die optional erhältliche Buchhülle mit integrierter Leselampe.

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Bis eine Seite aufgebaut ist, dauert es etwa eine Sekunde. Der Bildschirm wird erst kurz schwarz, dann ist die neue Seite lesbar. Allerdings nutzt Sony die neue Generation von E-Ink-Display mit der Bezeichnung Vizplex, die schneller ist als frühere Versionen. Für die Darstellung von schwarzer Schrift auf hellem Grund reichen die acht Graustufen allemal aus. Will der Nutzer Bilder auf dem Gerät betrachten, lässt die Darstellung jedoch zu wünschen übrig.

Nachteil durch Touchscreen

Das hat auch mit dem berührungsempfindlichen Bildschirm zu tun: Die zusätzliche Schicht auf dem Display wirkt sich negativ auf die Lesbarkeit aus. Die hat sich gegenüber dem PRS-505 verschlechtert: Die Darstellung ist etwas kontrastärmer, außerdem spiegelt das Display stärker. Das mindert ein wenig den Vorteil des E-Ink-Displays gegenüber einem LCD.

Dennoch sind die Buchstaben auf dem Bildschirm gut erkennbar, auch noch aus einem relativ spitzen Blickwinkel. Das gilt bei Tageslicht ebenso wie bei Zimmerbeleuchtung. Lediglich wenn der Leser unter einer Lampe sitzt und das Licht direkt von oben auf den Bildschirm fällt, sind die Reflexionen so stark, dass es schwierig wird, etwas zu erkennen.

E-Books auf den E-Book-Reader

Über eine drahtlose Schnittstelle wie der txtr reader und Amazons Kindle 2 verfügt der Reader PRS-600 nicht. Das Gerät wird also offline mit Lesestoff versorgt: über ein USB-Kabel vom Computer. Auf dem internen Speicher sollen rund 350 digitale Bücher Platz finden. Insgesamt hat das Gerät 512 MByte Speicher, der aber zum Teil vom Betriebssystem belegt ist. Für den Nutzer stehen 380 MByte zur Verfügung. Wer Platz für mehr Bücher, Bilder und Musikstücke braucht, kann den Speicher über Steckplätze für SD-Karten oder Memory Stick Duo (bis 16 GByte) erweitern.

Wird das Gerät an den Computer angeschlossen und verfügt der Computer über die notwendigen Voraussetzungen (Windows ab XP mit Service Pack 2 oder MacOS X ab Version 10.4.11), wird auf dem Computer beim ersten Anschließen des Readers die Software eBook Library installiert. Über die Software kann der Nutzer E-Books vom Rechner auf das Gerät transferieren. Allerdings wird das Gerät auch als Laufwerk erkannt, so dass der Nutzer Dateien auch einfach per Drag and Drop auf das Gerät verschieben kann.

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Siga9876 30. Okt 2009

Danke. Endlich noch einer, der PDF zwar als Notlösung akzeptiert aber echte EReader lesen...

Schall und Rauch 30. Okt 2009

Hallo also ich hab mir den PRS-700 geholt, den gibt es halt nur im Ausland und nicht mit...

nuffy 30. Okt 2009

Sagte ja nicht, daß die Frage unberechtigt ist, aber scheinbar wird mit einer...

blahblah 29. Okt 2009

Seid glücklich das die E-Books nicht teurer sind! Passt auf wenn dann bei Apple der Read...

schulle_cf 29. Okt 2009

Mir kann der PRS-600 zuviel, da ich das Gerät zur Zeit ausschließlich zum Lesen von...



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