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Test: Sony Reader PRS-600 Touch Edition

Schriftgröße schrittweise und stufenlos verändern

Wie andere E-Book-Reader bietet auch das Sony-Gerät die Möglichkeit, die Schriftgröße nach persönlichen Vorlieben einzurichten. Fünf Schriftgrößen kann der Nutzer über einen der Knöpfe am Gerät einstellen - von S bis XXL. Jede einzelne Schriftgröße kann der Nutzer noch einmal mit einer Schiebeleiste stufenlos vergrößern.

Bei der Darstellung von Texten oder von Bildern kann der Leser außerdem zwischen Hoch- und Querformat wählen. Umschalten muss der Leser über das Kontextmenü - anders als beispielsweise das Pocketbook 360 hat der PRS-600 keinen Lagesensor, der erkennt, wie der Nutzer das Gerät hält. Öffnet der Nutzer einen Text im Querformat, kann es sein, dass eine Seite nicht ganz dargestellt wird. Ein kleines Icon in der Randleiste zeigt dem Nutzer dann, ob er sich in der oberen oder der unteren Hälfte der Seite befindet.

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Neue Funktionen

Neu hinzugekommen sind praktische Zusatzfunktionen: So hat der Nutzer die Möglichkeit, über den Touchscreen Anmerkungen an einem Text zu machen - genauso wie in einem gedruckten Buch. Das geht per Hand mit dem Stift oder - leserlicher - mit einer virtuellen Tastatur. Außerdem kann der Leser Textstellen markieren. Die so hervorgehobenen Zitate können später auf dem Computer in eine Seminararbeit kopiert werden.

Allerdings kann der Nutzer nicht nur Notizen zu einem Text machen, sondern auch mal eine Telefonnummer oder einen Einkaufszettel aufschreiben. Etwas verwirrend: Eine handschriftliche Notiz wird anders behandelt als eine, die über die virtuelle Tastatur eingegeben wird. Letztere heißt Textmemo und wird über den Menüpunkt unten links gestartet. Will der Nutzer etwas per Hand notieren, klickt er auf das Icon "Handschrift" unten. Auch die Menüführung für das Aufrufen der Notizen ist nicht ganz eingängig: Eine der vier großen Schaltflächen ist zwar mit "Alle Notizen" beschriftet. Tatsächlich findet der Nutzer dort jedoch nur die Textauszüge und Anmerkungen. Handschriftlich Notiertes und Memos müssen über die entsprechenden Schaltflächen aufgerufen werden.

Die handschriftliche Eingabe erfolgt mit dem Stift. Beim Schreiben muss der Nutzer darauf achten, dass er mit der Handkante nicht den Bildschirm berührt - dann wird die Eingabe mit dem Stift nicht erkannt. Als digitaler Notizblock, etwa zum Mitschreiben in der Vorlesung, eignet sich das Gerät deshalb nicht.

Suchen und Nachschlagen

Wo gedruckte Bücher allenfalls einige ausgewählte Stichworte im Register aufführen, da ist ein digitaler Text im Vorteil: Über eine Suchfunktion kann der Nutzer nach Stichworten oder nach Buchstabenkombinationen suchen. Aufgerufen wird die Suche über den Menüknopf "Options". Die Eingabe des Suchbegriffs erfolgt über die virtuelle Tastatur. Angezeigt wird der Suchbegriff zunächst auf der aktuellen Seite. Mit Hilfe von eingeblendeten Pfeiltasten kann der Nutzer dann von Fundstelle zu Fundstelle springen.

Wer ein englisches Buch liest, hat zudem die Möglichkeit, unbekannte Vokabeln nachzuschlagen: Auf dem Gerät sind zwei englisch-englische Wörterbücher installiert - das "Oxford Dictionary of English" und das "New Oxford American Dictionary", die wahlweise aktiviert werden können. Wird in einem englischen Text ein unbekanntes Wort doppelt mit dem Stift geklickt, erscheint am unteren Rand der Seite ein kleines Fenster mit der englischen Definition. Ein zweisprachiges Wörterbuch gibt es leider nicht.

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Siga9876 30. Okt 2009

Danke. Endlich noch einer, der PDF zwar als Notlösung akzeptiert aber echte EReader lesen...

Schall und Rauch 30. Okt 2009

Hallo also ich hab mir den PRS-700 geholt, den gibt es halt nur im Ausland und nicht mit...

nuffy 30. Okt 2009

Sagte ja nicht, daß die Frage unberechtigt ist, aber scheinbar wird mit einer...

blahblah 29. Okt 2009

Seid glücklich das die E-Books nicht teurer sind! Passt auf wenn dann bei Apple der Read...

schulle_cf 29. Okt 2009

Mir kann der PRS-600 zuviel, da ich das Gerät zur Zeit ausschließlich zum Lesen von...



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