Speedcommander 13 mit zahlreichen Verbesserungen
Umfangreiche Änderungen gab es in der Listenansicht im Speedcommander. So lassen sich mehrere markierte Dateien nun durch Betätigen der Enter-Taste öffnen. Das Symbol für das übergeordnete Verzeichnis steht in der gruppierten Ansicht nun immer ganz oben, kann bei Bedarf aber auch generell ausgeblendet werden.
Auf Systemen ab Windows Vista zeigt die Listenansicht Einträge wie im Windows Explorer und hebt nun Einträge hervor, die sich unter dem Mauszeiger befinden. Dateinamen lassen sich bequem markieren, indem mit der Maus ein Lasso neben dem Dateinamen aufgezogen wird.
Speedcommander markiert neuerdings Dateien mit einem Schildsymbol, die vermutlich nur mit höheren Benutzerrechten ausgeführt werden können. Damit verhält sich der Dateimanager nun analog zum Windows Explorer. Ferner soll der Speedcommander in der Miniaturansicht eine bessere Skalierung von Dateisymbolen liefern.
Bei der Anzeige des Dateidatums wird nun die gewählte Spaltenbreite berücksichtigt. Dadurch wird das Datum bei maximal breiter Datumsspalte mit Monatsnamen, Wochentag und Uhrzeit angezeigt. Bei schmaler Datumsspalte erscheinen Tag und Monat hingegen nur als Zahl.
Auf Systemen mit Windows 7 unterstützt Speedcommander 13 nun die Fortschrittsanzeige innerhalb eines Tasksymbols, so dass sich der Fortschritt einer umfangreicheren Kopieroperation bequem verfolgen lässt. Die Schnellansicht bietet eine verbesserte Tastatursteuerung und kann PDF-Dateien direkt anzeigen, auch auf 64-Bit-Systemen. Bei Drag-and-Drop-Operationen verhält sich der Dateimanager bei Bedarf wie der Windows Explorer: Werden Dateien auf dem gleichen Laufwerk bewegt, werden diese verschoben, ansonsten kopiert.
Bei Drag-and-Drop-Operationen zeigt Speedcommander nun Dateisymbole und eine Zielbeschreibung und wenn Objekte mit der rechten Maustaste bewegt werden, erscheint ein Kontextmenü mit den verfügbaren Befehlen. Auf gemappten Netzlaufwerken lassen sich UNC-Dateinamen als Text kopieren und allgemein bleibt der Speedcommander bedienbar, auch wenn große Verzeichnisse eingelesen werden. Der Anwender braucht nicht mehr auf den Abschluss der Aktion zu warten.
Neuerdings kann Speedcommander direkt auf die speziellen Windows-Verzeichnisse Computer, Desktop sowie auf virtuelle Ordner zugreifen. Dadurch sind angeschlossene Digitalkameras, Medienplayer oder Speichersticks bequemer erreichbar. Der Anwender kann einzelnen Befehlen nun bis zu zwei Tastenkürzel zuweisen, so dass sich ein Befehl über zwei unterschiedliche Tastenkürzel aufrufen lässt.
Speedcommander 13 besitzt zudem eine manuelle Updateprüfung und über Kommandozeilenparameter werden Einstellungen aus Speedcommander 11 oder 12 importiert. SpeedEdit wurde um eine Syntaxhervorhebung für Fortran erweitert und generell verhindert der Dateimanager nun einen Wechsel in den Stand-by-Modus, wenn noch eine Dateioperation läuft. Allgemein lässt sich der Speedcommander umfangreicher den eigenen Anforderungen anpassen.
Speedcommander 13 steht für die Windows-Plattform ab Windows XP einschließlich Windows 7 als Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Die Vollversion kostet 39,95 Euro, das Upgrade von Speedcommander 11 oder 12 gibt es für 19,95 Euro. Ein Upgrade von einer älteren Speedcommander-Version liegt im Preis bei 24,95 Euro. Wer Speedcommander 12 nach dem 1. Juli 2009 erworben hat, erhält kostenlos einen Freischaltschlüssel für Speedcommander 13.



