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Test: Kingstons halbe Intel-SSD für unter 100 Euro

Booten und Start von Anwendungen deutlich schneller

Mit Acronis True Image HD ließ sich die Boot-Partition unseres Beispielsystems in rund 20 Minuten auf die SSD übertragen, die danach als Bootlaufwerk konfiguriert wurde. Beim Neustart wurde nur das Laufwerk von Windows als neues Gerät erkannt, weitere Änderungen ergaben sich nicht.

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Das kann aber auf einem System, bei dem auch Anwendungen auf einem anderen Laufwerk wie "D:" installiert sind, anders sein - im Zweifelsfall sollte man hier über die Datenträgerverwaltung die Laufwerksbuchstaben neu zuordnen. True Image bietet aber auch die Option, die Quellpartition nach dem Kopieren zu löschen, was aber beim ersten Versuch nicht unbedingt ratsam ist.

Die Bootzeit haben wir von der Auswahl des Betriebssystems (F8) bis zum Erscheinen des Desktops gemessen, sobald alle Icons in der Systray aufgebaut waren. Vista ist dabei zwar noch längst nicht mit allen Initialisierungen fertig, aber alle Anwendungen lassen sich nutzen, wie es der Anwender gewohnt ist. Nach weiteren 5 Minuten Ruhe wurde der Start der Programme gemessen.

Die Vergleiche beziehen sich dabei immer auf die vorher vorhandene 320-GByte-Festplatte, geben also wieder, was das Upgrade auf die SSD mit einem vor zwei Jahren aktuellen Mittelklasserechner bringt.

Statt in 52 Sekunden bootete der Rechner in 34 Sekunden, ein 20-MByte-PDF zeigte nach 6 statt 10 Sekunden die erste Seite dar. Der Internet Explorer 8 - mit zuvor geleertem Cache - lud Golem.de als Startseite nach 6 statt vorher 9 Sekunden. Ein Word-Dokument mit Microsofts Office 2003 war nach 8 statt vorher 14 Sekunden geladen. Alle diese Beispiele verstehen sich nach einem Doppelklick auf die Dokumente, also inklusive dem Start der Anwendungen.

Diese Ergebnisse bestätigt auch der synthetische Test "Crystal Disk Mark 2.2". Er bescheinigt der SSDNow V 40 GByte 180 MByte/s beim sequenziellen Lesen und gut 44 MByte/s beim Schreiben. Werden also große Dateien auf die SSD kopiert, ist sie auch älteren Festplatten wie unserem Beispielgerät unterlegen. Die halbierte Anzahl der Speicherkanäle macht sich jedoch bei kleineren Blockgrößen, wie 4 Kilobyte in diesem Test, deutlich bemerkbar. Hier kommt die SSDNow nur auf gut 13 MByte/s beim Lesen. In den Datenblättern von SSDs wird dieser Effekt meist mit dem für Anwender schwer fassbaren Begriff der "IOPS", also den Ein-/Augabeoperationen pro Sekunde beschrieben.

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Suomynona 04. Nov 2009

Danke euch Beiden, dachte schon ich leb aufm falschen Planet nachdem von allen Seiten...

Fragesteller 28. Okt 2009

Hm, sicher das er fuer das Kingston Teil auch eine neue Firmware mit TRIM-Support geben wird?

titrat 28. Okt 2009

Vista und weitere Programme belegten nach der Installation hier auch um die 50 GB der...

Sea 28. Okt 2009

ne is klar ... wenn die Zugriffszeiten praktisch schon verschwunden sind, bau ich mir...

Gaius Baltar 27. Okt 2009

Ohne Stromversorgung bringt das nur nicht viel. Also am Zielort entweder direkt einbauen...


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