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Asus: Mainboard für Core i5 mit USB 3.0 und 6-GBit-SATA

Modell P7P55D-E Premium kurz vor Markteinführung. Da Intel weder Unterstützung für SATA mit 6 GBit/s noch USB 3.0 in seinen P55-Chipsatz eingebaut hat, rüstet Asus nun nach. Das demnächst erscheinende Mainboard "P7P55D-E Premium" bietet beide Schnittstellen über Zusatzchips an.
/ Nico Ernst
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Wie bereits berichtet , ist eine breite Verfügbarkeit von Geräten für das schnelle USB 3.0 noch nicht abzusehen. Nach jüngsten Informationen soll es erst 2011 so weit sein. Dennoch gibt es bereits erste externe Laufwerke und auch Steckkarten . Ähnlich ist die Situation auch für 6-GBit-SATA, hier existieren ebenfalls nur wenige Laufwerke . Eine Festplatte alleine erreicht zwar noch nicht die Grenzen des bisherigen SATA mit 3 GBit/s, manche SSDs kratzen jedoch schon stark an den maximalen Transferraten.

Beide neuen Schnittstellen kann man auch per Steckkarte nachrüsten, elegant ist das jedoch nicht und Slots auf Mainboards sind ohnehin für manche Anwender immer knapp. Daher hat Asus für sein LGA-1156-Board zwei Zusatzchips vorgesehen. Von NEC(öffnet im neuen Fenster) stammt ein USB-3.0-Controller, der zwei Ports zur Verfügung stellt, PLX(öffnet im neuen Fenster) hat einen Baustein für vier Ports nach 6-GBit-SATA beigesteuert. Oder auch noch einen PCIe-Switch.

Über wie viele PCI-Express-2.0-Lanes diese Bausteine nämlich angeschlossen sind, hat Asus noch nicht verraten. Diese sind beim P55-Chipsatz für die neuen Intel-CPUs mit Lynnfield-Kern recht knapp, insgesamt stehen nur acht Lanes durch den Chipsatz zur Verfügung, die zudem mit 2,5 Gigatransfers pro Sekunde statt den bei PCI-Express-2.0 üblichen 4 GT/s noch recht langsam sind. Je Lane lassen sich laut Intel noch brutto 500 MByte/s erreichen, was für USB 3.0 noch ausreichen würde – mit nur einer Lane angebunden wäre aber ein 6-GBit-SATA-Controller mit vier Ports aber schon wieder ausgebremst.

Dass Asus neben zwei PCI-Slots – die über eine eigene Logik und nicht per PCIe angesteuert werden – nur noch zwei x1-Slots verbaut hat, spricht für einen Schwerpunkt der Aufteilung zugunsten der Zusatzchips. Die beiden PEG-Slots für Grafikkarten steuert bei Lynnfield-Boards ohnehin die CPU, sie sind als 1 x x16 oder 2 x x8 ausgelegt.

Noch gibt es von Asus keinen konkreten Termin für den Marktstart des Mainboards oder eine Preisangabe. US-Medien zufolge soll es aber noch deutlich vor dem Weihnachtsgeschäft so weit sein.


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