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Apple stellt ZFS-Projekt ein

Sun und Apple uneins über die Lizenzierung von ZFS. Sang- und klanglos hat Apple sein Open-Source-Projekt ZFS eingestellt, eine Adaption von Suns Dateisystem ZFS für MacOS X. Schuld sind offenbar Unstimmigkeiten über die Lizenzierung zwischen Sun und Apple.
/ Jens Ihlenfeld
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ZFS wird das neue Standarddateisystem in MacOS X 10.5, kündigte Sun-Chef Jonathan Schwartz im Juni 2007 an, doch dazu kam es nicht. Lediglich die Serverversion von Apples Betriebssystem Leopard brachte eine ZFS mit und auch in MacOS X 10.6 ist ZFS nicht das neue Standarddateisystem.

Stattdessen verkündete Apple nun die Einstellung seines ZFS-Projektes. Auf der entsprechenden Website heißt es nur knapp(öffnet im neuen Fenster): "Das ZFS-Projekt wurde eingestellt. Die Mailingliste und das Repository werden in Kürze ebenfalls entfernt."

Etwas mehr Licht ins Dunkel bringt eine E-Mail von Sun-Mitarbeiter Jeff Bonwick, in der er bestätigt, dass sich Sun und Apple nicht über die Lizenzierung von ZFS einigen konnten. Gerüchten zufolge bestand Apple auf eine Haftungsfreistellung durch Sun, die von NetApp wegen angeblicher Patentverletzungen durch ZFS verklagt wurden.

Alex Blewitt hat derweil das Projekt Mac ZFS(öffnet im neuen Fenster) bei Google Code eingerichtet und hofft, damit ZFS für MacOS X am Leben zu erhalten. Allerdings handelt es sich dabei derzeit nur um einen Platzhalter.


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