Abo
  • Services:
Anzeige

Eolas: "Wir wollen das Internet nicht lahmlegen"

Eolas laut Magazinbericht eine Briefkastenfirma

Eolas, das Unternehmen, das bereits erfolgreich Microsoft verklagt hat, will mit seiner neuen Prozesswelle "das Internet nicht lahmlegen". Auch einzelne Blogger hätten nichts zu fürchten.

Eolas Technologies, bekannt durch eine 520-Millionen-Dollar-Klage gegen Microsoft, will mit seiner neuen Prozesswelle keinen Zusammenbruch des Internets erreichen. "Wir wollen das Internet aber nicht lahmlegen", sagte Mike McKool, Leiter der US-Kanzlei McKool Smith und Eolas' Anwalt, dem Nachrichtenmagazin Focus. Einzelne Blogger hätten von seinem Mandanten auch nichts zu fürchten: "Es wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll, gegen sie vorzugehen" so McKool.

Anzeige

Eolas hat ein Verfahren zur Einbettung und Anzeige dynamischer Inhalte in Webseiten patentiert (US-Patent Nr. 5,838,906). Im August 2003 war Microsoft von einem Bezirksgericht in Chicago wegen seiner unerlaubten Verwendung zu einer Zahlung von rund 520 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Eolas, eine Ausgründung der Universität Kalifornien, wo die Technik entwickelt wurde, erreichte schließlich im August 2007 einen außergerichtlichen Vergleich in unbekannter Höhe. Laut Focus residiert Eolas als Briefkastenfirma im Haus einer Anwaltskanzlei in Tyler, Texas.

Seit Anfang Oktober 2009 verklagt Eolas 23 US-Konzerne, darunter Adobe, Amazon, Apple, eBay, Google, Sun Microsystems, Texas Instruments und Yahoo und beruft sich auf dasselbe Patent und weitere, ähnliche Schutzrechte, die Plug-ins und Ajax-Webprogrammierung betreffen. "Mag sein, dass viele von ihnen Verträge mit Softwaredienstleistern haben, die sie vor der Haftung schützen, doch dann müssen eben diese die Kosten tragen", so McKool.


eye home zur Startseite
Siga9876 28. Okt 2009

Darl McBride wurde neulich iirc vom Insolvenzverwalter entlassen. Quelle ? Heise...

Dadaist 27. Okt 2009

Danke für diesen Kommentar. Allerdings können wir durchaus beruhigt in die Zukunft...

vulkraus 26. Okt 2009

Ich sehe das nicht so. Aber Softwarepatente sollte man generell abschaffen.

firehorse 26. Okt 2009

Nice :D Aber nur weil niemand die Absicht dazu hat, heißt es ja nicht das dieses aus...

mannmithut 26. Okt 2009

kwt



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Kommunales Rechenzentrum Niederrhein, Kamp-Lintfort
  2. OMICRON electronics GmbH, Klaus (Österreich)
  3. HFO Telecom AG, Oberkotzau (Raum Hof)
  4. Regierungspräsidium Freiburg, Freiburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Obsoleszenz

    Apple repariert zahlreiche Macbooks ab Mitte 2017 nicht mehr

  2. Komplett-PC

    In Nvidias Battleboxen steckt AMDs Ryzen

  3. Internet

    Cloudflare macht IPv6 parallel zu IPv4 jetzt Pflicht

  4. Square Enix

    Neustart für das Final Fantasy 7 Remake

  5. Agesa 1006

    Ryzen unterstützt DDR4-4000

  6. Telekom Austria

    Nokia erreicht 850 MBit/s im LTE-Netz

  7. Star Trek Bridge Crew im Test

    Festgetackert im Holodeck

  8. Quantenalgorithmen

    "Morgen könnte ein Physiker die Quantenmechanik widerlegen"

  9. Astra

    ZDF bleibt bis zum Jahr 2020 per Satellit in SD verfügbar

  10. Kubic

    Opensuse startet Projekt für Container-Plattform



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Wemo Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge
  2. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  3. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später

  1. Re: 850Mb/s muss ich (nicht) haben

    picaschaf | 07:27

  2. Re: Und wieder das Anti-Fortschritts-Gemecker...

    DY | 07:24

  3. Re: Krankenhäuser sind auch betroffen

    divStar | 07:19

  4. Re: Chipsätze nie angeboten???

    migrosch | 07:19

  5. Re: Immer noch zu wenige Dienste per IPv6 erreichbar

    robinx999 | 07:18


  1. 07:17

  2. 18:08

  3. 17:37

  4. 16:55

  5. 16:46

  6. 16:06

  7. 16:00

  8. 14:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel