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Raindrop - Mozilla stellt Konkurrent für Google Wave vor

Alle Nachrichten speichert Raindrop zusammen mit dem HTML, CSS und Javascript, das für das eigene Interface notwendig ist, in einer CouchDB. So wird das gesamte Interface aus dieser CouchDB erzeugt und im Browser dargestellt, wobei derzeit Firefox und auf Webkit basierende Browser unterstützt werden. Künftig könnten zudem native Applikationen, beispielsweise für Mobiltelefone, hinzukommen.

Auch das Frontend kann beliebig erweitert werden. Letztendlich besteht es aus einer Sammlung von Widgets, die über ein Javascript-API auf die CouchDB zugreifen. Dabei werden die Javascript-Bibliotheken Dojo und jQuery verwendet, die somit auch Entwicklern von Erweiterungen zur Verfügung stehen.

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Um die Entwicklung von Erweiterungen zu vereinfachen, stellt Mozilla den sogenannten Extender zur Verfügung. Er setzt auf Mozillas Code-Editor Bespin auf und erlaubt es, einzelne Widgets direkt im Browser zu verändern. Die Änderungen werden dabei direkt nach dem Speichern in der Applikation umgesetzt, so dass Entwickler direkt sehen, wie sich ihre Arbeit am Code auswirkt.

Nutzer entscheiden, wo ihre Daten gespeichert werden

Wo die Daten gespeichert werden, sollen Nutzer selbst entscheiden. Es soll ebenso möglich sein, sämtliche Daten lokal auf dem Rechner zu speichern, als auch diese bei einem Provider abzulegen.

Aktuell liegt Raindrop in Form eines Prototypen vor und trägt die Versionsnummer 0.1. Mozilla hofft, dass daraus im Laufe der Zeit ein anpassbares Produkt sowie eine Plattform entstehen. Raindrop 0.1 kann unter labs.mozilla.com im Quelltext heruntergeladen werden. Eine installierbare Version ist in Arbeit. Unter vimeo.com/mozillamessaging haben die Entwickler einige Videos abgelegt, die die unterschiedlichen Aspekte von Raindrop erläutern und eine Einführung in das Konzept geben.

Einige der Grundideen von Raindrop gehen in eine ähnliche Richtung wie Google Wave, wobei Googles Projekt stärker auf den Aspekt der Echtzeit-Kommunikation setzt und dazu auch neue Protokolle definiert. Raindrop hingegen bedient sich bereits existierender Standards, um bestehende Systeme, die heute schon genutzt werden, miteinander zu verbinden.

 Raindrop - Mozilla stellt Konkurrent für Google Wave vor

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Der Kaiser! 05. Aug 2010

Seh ich genauso. :)

Py 01. Nov 2009

Es ging nicht um alle Sprachen. C hat eigene Nische. Hardware-Treiber würde ich nicht in...

ABE 25. Okt 2009

Jepp, da ist es ja kein Wunder wenn Thunderbird 3 bald ein Jahr verspätung hat.

Siga987 25. Okt 2009

Google liefert Server, aber auch Interface-Spezifikationen und vielleicht Server-Software...

NieMehrOhneFF 24. Okt 2009

Mal davon abgesehen das ich mit "wave" eh noch nichts anzufangen wüsste, sehe ich das...


TechBanger.de / 25. Okt 2009

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