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XForms 1.1 verabschiedet

Neue Generation von Webformularen. Das W3C hat die Spezifikation von XForms 1.1 als W3C Recommendation verabschiedet. Damit sind die Arbeiten am Standard für die nächste Generation von Web-Formularen abgeschlossen.
/ Jens Ihlenfeld
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XForms ist kein eigenständiger Dokumententyp, sie werden vielmehr in andere Markupsprachen wie XHTML, ODF oder SVG integriert. XForms 1.1(öffnet im neuen Fenster) führt dabei neue Übermittlungsmethoden, Action-Handler, Verbesserungen am User-Interface und hilfreiche Datentypen ein. Es stellt zudem eine umfangreichere Aktionsverarbeitung bereit, die auch eine bedingte, schrittweise und im Hintergrund ausgeführte Verarbeitung erlaubt. Auch der Zugriff auf Kontextinformationen und die beliebige Manipulation von Daten ist möglich.

So verfügt das Submission-Element nun über Ressourcenattribute und ein Ressourcen-Kind-Element, was eine dynamische Kontrolle der Submission-URI erlaubt. Das Actionattribut wird in diesem Zusammenhang abgeschafft. Zudem ist eine Anbindung der Formulare an Atom- und RESTful-Dienste möglich. Durch die Unterstützung spezieller Submission-Header kann auch mit Webservices auf Basis von SOAP 1.1 und 1.2 kommuniziert werden.

Unfertig ausgefüllte Formulare können darüber hinaus auf einem Server zwischengespeichert werden, die Daten können später wieder geladen werden. Dabei werden zusätzliche Datentypen wie E-Mail und Kreditkartennummern unterstützt, die so leicht validiert werden können.


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