EU erlaubt Betrieb von UMTS-Handys in GSM-Frequenzen

Mobilfunkfrequenzen für drahtlose Breitbanddienste geöffnet

Die EU hat den Betrieb von UMTS-Handys in GSM-Frequenzen erlaubt. Damit sollen preiswertere mobile Internetanschlüsse in ganz Europa möglich werden.

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Die EU-Kommission hat eine neue Vorschrift veröffentlicht, die den Betrieb von UMTS-Mobiltelefonen auf GSM-Frequenzen erlaubt. Die verkündeten Maßnahmen öffnen die bisher den GSM-Anwendungen vorbehaltenen Funkfrequenzen auch für "modernere Drahtloskommunikationsgeräte", teilte die Behörde mit. Dies trage auch zur größeren Verbreitung europaweiter mobiler Internetanschlüsse bei. Die nationalen Behörden hätten nun sechs Monate Zeit, die Richtlinie umzusetzen.

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Die neue Kommissionsentscheidung enthält die technischen Vorschriften, die das Nebeneinanderbestehen von GSM-Diensten und UMTS-Systemen in den GSM-Frequenzbändern 900 MHz und 1800 MHz regeln. Die geplante Öffnung erspare in "wirtschaftlich schweren Zeiten der Mobilfunkbranche Kapitalkosten von bis zu 1,6 Milliarden Euro", erklärte die für die Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding.

Eine Anpassung von Frequenzzuweisungen im 900-MHz-Band werde erleichtert, so dass demnächst dort auch 4G-Technologie eingeführt werden könne. Die GSM-Richtlinie von 1987 reservierte einen Teil des 900-MHz-Bands für GSM-Netzzugangssysteme.

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