Abo
  • Services:

World of Goo: Was zahlen Spieler freiwillig?

Denkspiel ist Käufern auf freiwilliger Basis rund 2,03 US-Dollar wert

Zum Geburtstag hat sich das Entwicklerteam 2D Boy ein Experiment geschenkt: Eine Woche lang konnten Spieler die PC-Version des Denkspiels World of Goo herunterladen und selbst den Preis festlegen. Die Ergebnisse sind überraschend.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Onlinehändler Amazon.de verlangt für die PC-Version des Ende 2008 veröffentlichten Denkspiels World of Goo derzeit 19,45 Euro. Spieler, die den Preis selbst festlegen konnten, haben deutlich weniger dafür gezahlt - so das Ergebnis des Entwicklerteams 2D Boy. Das hatte sein Werk auf der firmeneigenen Webseite zum Download angeboten, den Preis konnte der Kunde nach eigenem Ermessen festlegen.

 

Stellenmarkt
  1. ARNECKE SIBETH DABELSTEIN, Frankfurt am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen

Der Durchschnittspreis, so die Entwickler auf ihrem eigenen Blog, lag bei 2,03 US-Dollar. Trotzdem ist 2D Boy mit den Ergebnissen mehr als zufrieden und verlängert die Aktion sogar um eine Woche bis zum 25. Oktober 2009. Bislang haben sich nach Entwicklerangaben rund 57.000 Spieler das Programm auf ihren PC geladen. Genau 16.852 Kunden haben nur den Mindestpreis von 1 US-Cent gezahlt - von dem aber kaum etwas in der Kasse bleibt. Nach Angaben von 2D Boy hat ein Großteil das Bezahlsystem Paypal verwendet - und wegen dessen Provisionsgebühren sei bei Beträgen von 30 US-Cent oder weniger faktisch nichts übrig geblieben.

Immerhin vier Käufer legten 50 US-Dollar auf die virtuelle Ladentheke. Interessant ist auch, dass der durchschnittliche Kaufpreis fast jeden Tag höher lag - anfangs bei etwas über 1,50 US-Dollar, später bei rund 2,50 US-Dollar.

Nach ein paar Tagen haben die Entwickler aus Neugierde angefangen, die Kunden anonym nach den Gründen für die Höhe des gezahlten Betrags zu befragen. Mit 22,7 Prozent die meisten Stimmen entfielen auf die Option "Das ist alles, was ich mir derzeit leisten kann". Darauf folgt mit 22,1 Prozent die Antwort "Ich mag das Käufer-bestimmen-den-Preis-Geschäftsmodell und möchte es unterstützen".

Überraschend für die Entwickler war auch, dass die gleichzeitig über Steam für rund 20 US-Dollar angebotene PC-Version von World of Goo deutlich öfter gekauft wurde als sonst - der Zuwachs lag in der Aktionswoche bei über 40 Prozent.

Die Entwickler weisen darauf hin, dass die Zahlen nicht repräsentativ sind, und wünschen sich, dass andere Studios ähnliche Experimente wagen und über ihre Erfahrungen berichten. Außerdem schreibt 2D Boy, dass ohne Blogs und andere Meinungsmultiplikatoren die Verkaufszahlen deutlich niedriger ausgefallen wären.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Rauscheglatze 10. Dez 2010

19,90€ auf CD

Tom444 21. Okt 2009

In nem blog hab ich gelesen das steam selbe probiert hat. die sind bei nem relativ neuem...

Tom444 21. Okt 2009

Das ist ja der Witz an der Sache. 100000$ extra, die sie sonst nicht gemacht hätten. so...

cxp 21. Okt 2009

Über Kreditkarte? Ich konnte mit Paypal ganz normal zahlen per Lastschriftverfahren.

Supreme 21. Okt 2009

Soclhe Aktionen locken hauptsächlich Schnäppchenjäger an die entweder ihre Sammlung...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /