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Pegasus Mail: Rettung ist möglich, aber noch nicht sicher

400 Anwender haben Abogebühr für Pegasus Mail bezahlt. Seit Ende Juni 2009 sucht der Macher von Pegasus Mail zahlungswillige Kunden für den E-Mail-Client zahlen. Bisher haben 400 Nutzer bezahlt und weitere 800 Anwender ihre Bereitschaft signalisiert. Sobald sich 1.000 Abokunden gefunden haben, wird die Arbeit an Pegasus Mail fortgesetzt.
/ Ingo Pakalski
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Der Entwickler von Pegasus Mail und Mercury Mail, David Harris, hat beide Projekte bereits zweimal sterben lassen: Anfang 2007 hieß es, dass Harris nicht genug Geld mit Pegasus Mail und Mercury Mail verdient, um an beiden Projekten weiter zu arbeiten: Das Projekt war zunächst beerdigt. Aber schon wenige Tage später hatte Harris verkündet, Sponsoren für beide Produkte zu suchen. Und noch Ende Januar 2007 wurde das Lizenzmodell geändert und Mercury Mail gab es nur noch gegen Bezahlung. Für Pegasus Mail wurde um Spenden gebeten.

Aber auch nach dieser erfolgreichen Rettung blieb es um Pegasus Mail und Mercury Mail ruhig. Es wurden lediglich kleinere Updates für beide Produkte veröffentlicht. Dann gab Harris im Juni 2009 bekannt, dass Pegasus Mail und Mercury Mail nicht weitergeführt werden. Damit Harris sowohl Pegasus Mail als auch Mercury Mail weiter pflegen könne, müssten sich mindestens 1.000 Anwender finden, die sich bereit erklären, jährlich 50 US-Dollar für die Software zu bezahlen.

Seitdem haben nach Aussage von Harris bereits 400 Nutzer ihre Jahresgebühr entrichtet, 800 Anwender hätten sich immerhin bereit erklärt, die Abogebühr zu bezahlen. In einem aktuellen Nachtrag(öffnet im neuen Fenster) bedankt sich Harris für die Unterstützung, macht aber deutlich, dass das Fernziel noch nicht erreicht sei. Sollten sich 1.000 Einzahler finden, würde Harris damit pro Jahr 50.000 US-Dollar einnehmen.


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