Spieletest: Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen
Mario und Sonic sind die berühmtesten Spielesportler, die zur Auswahl stehen. Aber im Vergleich zu den Sommerspielen sind deutlich mehr Kollegen mit von der Partie: unter anderem Donkey Kong, Yoshi, Bowser oder Metal Sonic. Natürlich hat jede Figur ihre Vor- und Nachteile – beim Eishockey sind andere Qualitäten gefragt als beim Bobrennen.
Der Spieler lenkt sein Alter Ego via Wiimote, wobei sich einige Disziplinen ähneln: Sowohl Abfahrtsläufe als auch Bobrennen werden durch Neigen des Controllers beeinflusst, nur für den perfekten Start sind Schütteln und Knopfdrücken vonnöten. Andere Modi sind deutlich fordernder: Beim insgesamt sehr unkomplizierten Eishockey muss der Spieler die Wiimote zum Laufen, Passen und Schießen quer halten. Ski-Freestyle hingegen verlangt deutlich mehr Feingefühl und erlaubt mehr Variation – allerdings fällt gerade da besonders negativ auf, dass nicht jeder Schwung und jede Bewegung perfekt vom Spiel umgesetzt wird; Unterstützung für Wii Motion Plus bietet der Titel leider nicht. Anderes Zubehör darf der Spieler allerdings verwenden: Das Balance Board kann in Disziplinen wie dem alpinen Abfahrtslauf die Wiimote ersetzen.
Die Schauplätze sind teilweise an die realen Spielstätten in Vancouver angelehnt. Wie es sich für ein Mario- und Sonic-Spiel gehört, gibt es aber auch Fantasie- und Extraumgebungen. Da kann man in bester Mario-Kart-Manier über Beschleunigungsfelder rasen oder Extras wie Ringe einsammeln. Ein weiterer Motivationsanreiz sind die Sterne, die sich Wii-Sportler mit guten Leistungen verdienen; für die gibt es im Shop mehr oder weniger nützliche Extras wie Skianzüge.
Die Präsentation ist nicht sehr detailreich, aber liebevoll. Wie die Spielfiguren durch die Wettbewerbe flitzen, ist durchaus sehenswert. Etwas mehr Abwechslung bei Musik, den Stadionsprechern und Soundeffekten wäre aber wünschenswert gewesen.
Mario und Sonic bei den Olympischen Winterspielen ist für Nintendo Wii erhältlich und kostet rund 50 Euro. Außerdem gibt es unter dem gleichen Titel eine Fassung für DS/i, die rund 40 Euro kostet. Beide hat die USK ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Fazit
Viele Disziplinen, einfache Bedienung, motivierende Bosskämpfe und zahlreiche Extras: Obwohl nicht jede Sportart in Mario und Sonic bei den Olympischen Winterspielen rundum gelungen ist, macht der zweite Olympische-Spiele-Auftritt von Mario und Sonic insgesamt Spaß – insbesondere zusammen mit menschlichen Mitstreitern.
- Anzeige Hier geht es zu Super Mario Bros. Wonder bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



