MacOS-X-Update hilft bei Festplatten- und SSD-Problemen
Apple hatte mit dem EFI-Firmware-Update 1.7 nachträglich die Unterstützung von SATA mit 3 GBit/s aktiviert, die von Hause aus eingebauten Laufwerke aber auf 1,5 GBit/s beschränkt. Von Kunden selbst nachgerüstete Festplatten und SSDs, die mehr als 1,5 GBit/s lieferten, konnten hingegen zu gravierenden Problemen führen.
Nutzer berichteten bereits im Juli 2009 von in kurzen Abständen komplett ausgelasteten, nicht immer reagierenden und auch nicht immer bootenden Systemen . Vor dem Update konnten sich die Nutzer nur mit einem Downgrade der Firmware behelfen - und mit dem Abschalten festplattenintensiver Dienste.
Nachdem Apple am 14. Oktober 2009 das Performance Update 1.0 für MacOS X 10.5.8 Leopard(öffnet im neuen Fenster) und für MacOS X 10.6.1 Snow Leopard(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht hat, gibt es erste positive Erfahrungsberichte(öffnet im neuen Fenster) von Nutzern. Allerdings gibt es auch Unmut, da Apple die Kunden lange allein gelassen hat und dann in der Updatebeschreibung(öffnet im neuen Fenster) eine nur geringe Zahl von Nutzern erwähnt, welche das Problem gemeldet hätten.
Dabei listet Apple selbst eine recht große Zahl an Systemen, auf denen das Problem auftreten konnte:
- Macbook Air (Mitte 2009)
- Macbook Air (Ende 2008)
- Macbook Pro (17-Zoll, Mitte 2009)
- Macbook Pro (17-Zoll, Anfang 2009)
- Macbook Pro (15-Zoll, Mitte 2009)
- Macbook Pro (15-Zoll, 2,53 GHz, Mitte 2009)
- Macbook Pro (15-Zoll, Ende 2008)
- Macbook Pro (13-Zoll, Mitte 2009)
- Macbook (13-Zoll, Anfang 2009)
- Macbook (13-Zoll, Mitte 2009)
- Macbook (13-Zoll, Aluminum, Ende 2008)
- iMac (24-Zoll, Anfang 2009)
- iMac (20-Zoll, Mitte 2009)
- iMac (20-Zoll, Anfang 2009)
- Mac mini (Anfang 2009)
Nach dem ausgeführten Update muss ein Systemneustart ausgeführt werden.



