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Chembot - der Aufblasroboter

Roboter mit flexibler Form drückt sich durch Spalten

Das US-Unternehmen iRobot hat einen Roboter vorgestellt, der seine Form mit Hilfe von Druckluft verändern kann. Er soll sich durch enge Spalten und Ritzen zwängen können und ist für verschiedene Aufklärungsoperationen gedacht.

Artikel veröffentlicht am ,

Er sieht aus, als sei er einem schlechten Science-Fiction-Film entsprungen: Der wabbelige Chembot ist das neue Produkt aus dem Hause iRobot, dem US-Roboterhersteller, der zum einen nützliche Helfer für den Haushalt und zum anderen Roboter für das Militär produziert.

 

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Der kleine, weiße Chembot gehört in die zweite Kategorie. Der wichtigste Unterschied zu anderen Robotern ist die Form: Der Chembot hat nämlich keine starre Form. Er besteht aus einer Haut aus Silikon und sieht zunächst aus wie ein unförmiger kleiner Gummisack, aus dem einige rosafarbene Schläuche herausragen. Durch die wird Luft in den Chembot gepumpt, und aus dem etwa handtellergroßen, formlosen Sack wird ein fahler Wasserball, aus dem ein Teil der Luft schon entwichen zu sein scheint.

Pumpen und Rollen

Wie ein Ball bewegt sich der Chembot auch rollend fort. Die Haut des Roboters besteht aus kleinen Kammern, die mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllt sind. Der Hohlraum im Inneren des Chembots ist mit einer weiteren Flüssigkeit gefüllt. Außerdem befindet sich darin ein Schlauch, der aufgepumpt werden kann. Durch Aufpumpen und Ablassen der Luft verändert der Chembot seine Form und bewegt sich so fort, berichtet das US-Fachmagazin IEEE Spectrum.

Entwickelt wurde der chemische Roboter im Auftrag der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), der Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums. Er ist gedacht für Aufklärungsmissionen etwa in Häusern oder Ruinen. Die Idee ist, dass sich der Roboter auch durch kleine Spalten oder notfalls auch unter der Tür hindurchzwängen kann. "Wir glauben, dass sich eine neue Klasse von weichen, flexiblen, mobilen Objekten mittlerer Größe, die durch Spalten, die kleiner sind als sie selbst, hindurchkommen und verschiedene Aufgaben erledigen können, für viele Missionen als sehr nützlich erweisen können", sagte Mitchell Zakin von der DARPA anlässlich der Vergabe des Auftrags an iRobot im Jahr 2008.

Vorgestellt wurde der Chembot dieser Tage auf der International Conference on Intelligent Robots and Systems, die vom internationalen Ingenieursverband Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) veranstaltet wird.

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Der Kaiser! 31. Okt 2009

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Der Kaiser! 31. Okt 2009

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karlheinzbrosinsky 16. Okt 2009

respekt!

Chemata 16. Okt 2009

Sieht irgendwie wie eine Sporenmine aus.

nur_ich 15. Okt 2009

Was hat der Roboter mit Chemie zu tun?


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