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Aktion: Tausche "Killerspiel" gegen Fußballertrikot-Los

Aktionsbündnis will bei Antigewaltaktion Computerspiele sammeln. Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden ruft dazu auf, Computerspiele, "die das Töten von Menschen simulieren", in einem Container in Stuttgart zu entsorgen – und dafür die Chance auf den Gewinn eines Nationalspieler-Fußballtrikots zu bekommen.
/ Peter Steinlechner
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"Familien gegen Killerspiele" heißt die Aktion, mit der das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden e. V.(öffnet im neuen Fenster) dazu aufruft, am Samstag, dem 17. Oktober 2009 auf dem Platz vor der Staatsoper Stuttgart "Spiele, die das Töten von Menschen simulieren" , in einen bereitgestellten Container zu werfen. Wer das macht, bekommt dafür ein Los – Hauptgewinn ist ein Trikot, auf dem sich nach Aussage der Veranstalter die Unterschriften des aktuellen Kaders der Fußballnationalmannschaft befinden. Ob die Fußballverbände und -spieler über die Aktion informiert sind, ist unklar.

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden besteht aus Familien der Opfer des Amoklaufs am 11. März 2009. Der eingetragene Verein fordert unter anderem ein Verbot von "Computer-Killerspielen, die dazu dienen, Menschen zu ermorden" . Weitere Ziele sind ein besserer Jugendschutz im Internet und eine Veränderung der Waffengesetze.


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