Abo
  • Services:

Britische Studie: Jugendliche leben im Netz

75 Prozent könnten nicht auf das Internet verzichten

Die britische Jugendwohlfahrtsorganisation Youthnet hat die Ergebnisse einer Studie zur Internetnutzung von Jugendlichen vorgestellt. Demnach können sich drei Viertel der befragten 16-24-Jährigen ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das wahre Leben spielt im Netz. So jedenfalls sehen es knapp 1.000 britische Jugendliche, die für eine Studie von der Wohlfahrtsorganisation Youthnet befragt wurden. Bei sensiblen Fragen zur Sexualität würden die Jugendlichen zuerst die Freunde fragen (27 Prozent) und dann im Internet recherchieren (13 Prozent).

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Frankfurt
  2. über duerenhoff GmbH, Nürnberg

Eltern und Geschwister würden sie eher nicht zu Rate ziehen. Der Hauptgrund dafür ist bei den jungen Frauen die Anonymität, die das Netz bietet (51 Prozent). Junge Männer hingegen schätzen vor allem die Bequemlichkeit der Onlinerecherche (38 Prozent).

Bei der Suche nach Informationen lassen sich die Jugendlichen in der Regel vor allem von Google leiten. Auf den Plätzen folgen bekannte Websites und Empfehlungen von Freunden und Familienmitgliedern.

In Geldfragen legen die Jugendlichen allerdings großen Wert auf den Rat der Eltern. Während 33 Prozent ihre Eltern fragen würden, wenn es ums Geld geht, würden nur 12 Prozent auf das Internet vertrauen.

Insgesamt zeigte sich, dass junge Frauen (87 Prozent) eher online nach Informationen recherchieren als junge Männer (77 Prozent). Dabei legen beide Geschlechter Wert auf vielfältige Informationen, aus denen sie sich dann eine Meinung zu einem bestimmten Problem bilden. Das fällt ihnen jedoch nicht immer ganz leicht. Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) stimmte folgender Aussage zu: "Da draußen gibt es so viele Informationen, dass es unmöglich ist, zu wissen, welcher Rat gut und welcher schlecht ist."

Bei der Internetnutzung sind die Jugendlichen keineswegs so unvorsichtig, wie es manche Politiker und Medienberichte nahelegen. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) sind sich der Tatsache bewusst, dass sie die Identität des Gegenübers im Netz keinesfalls als gesichert ansehen dürfen. Das verunsichert sie jedoch nicht in größerem Umfang. Der Aussage "Ich denke, das Internet ist ein sicherer Ort, solange man weiß, was man tut", stimmen 76 Prozent zu. Immerhin fast ein Drittel (31 Prozent) hat aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass Personen unter Vorspiegelung einer falschen Identität eine Kontaktaufnahme versucht haben. [von Robert A. Gehring]



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Seagate Expansion+ Desktop 4 TB für 88€, Seagate Backup Plus Hub 6 TB für...
  2. 17,49€
  3. 299€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)

Morte 15. Okt 2009

Rischtisch! Und das bei gerade mal bzw. "knapp" 1000 Befragten. Wenn das nicht...

Querdenker 15. Okt 2009

Allerdings darf man auch nicht vergessen dass die Wissenschaft durchaus von...

smiley 15. Okt 2009

Sehr gut, das erste mal dieses Jahr, das ich über einen Witz aus dem Internet nicht nur...

huugor 14. Okt 2009

und anscheinend wissen sie sogar, wie man mit dem Internet umgehen muss ohne auf die...


Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /