Abo
  • Services:
Anzeige

Gedda-Headz: Die Sammelkarten-iPhone-Weltverbesserungsapp

Ungewöhnliches mobiles Spiel verbindet Spieler plattformübergreifend

Sieht so die Spielecommunity der Zukunft aus? Ein Berliner Entwicklerstudio stellt mit Gedda-Headz eine moderne Mischung des Trading-Card-Spielprinzips vor, angereichert mit weiteren Elementen. Erstmals können Besitzer eines iPhone gegen Spieler mit anderen Handys antreten.

Die meisten Handyspiele wärmen alte Ideen neu auf. Diesen Vorwurf kann Gedda-Headz niemand machen. Das Programm ist in vielerlei Hinsicht innovativ: Wer mitmischen möchte, muss nicht zum Download greifen, sondern auf die gute alte Art im lokalen Elektronikmarkt einkaufen. Dort gibt es eine Dose, in der sich drei bunte Plastikköpfe, die "Headz", befinden. An denen baumelt eine Blechkarte, die wiederum mit den Sammelkarten etwa aus Magic The Gathering vergleichbar ist. Erst dann ergibt der Download der kostenlosen Gedda-Headz-Software Sinn, der über gängige Portale für Java-Handys und im App Store des iPhone verfügbar ist. Der Spieler muss dann noch einen Code von der Blechkarte in die Software eintippen, um anschließend mit den Figuren in Handyspielen antreten zu können.

Anzeige

Alle Figuren - es gibt derzeit 36 unterschiedliche - haben in bewährter Sammelkartenmanier unterschiedliche Stärken und Schwächen. Mit ihnen tritt der Spieler in eigentlich recht unkomplizierten Spielen an, etwa einer dezent auf Action getrimmten Version von Memory, bei der man nach aufgedeckten Paaren seinem Gegner das Spielerleben erschweren kann.

Das bislang Ungewöhnlichste bei den mobilen Spielen: Sie funktionieren laut dem Entwicklerstudio Gedda-Headz quasi immer - wahlweise können Spieler sich per Bluetooth zusammenschließen oder per Internet über WLAN oder einen anderen Standard. Sogar offline kann man antreten, muss dann aber die Daten im nächsten Hotspot abgleichen. Der plattformunabhängige Betrieb funktioniert, weil die Daten über einen zentralen Server ausgetauscht werden.

Das System von Gedda-Headz wirkt auf den ersten Blick relativ kompliziert für ein mobiles Game, aber dafür verstecken sich jede Menge Möglichkeiten und Inhalte hinter der schicken Fassade. So müssen Spieler darauf achten, dass ihre "Headz" immer gut erholt sind, es gibt ein Chatsystem und auf einer Übersichtskarte kann man sich sogar anzeigen lassen, wo sich in der (echten) Welt gerade andere Spieler befinden. Die Dose mit den ersten drei Sammelköpfen kostet 20 Euro, sonst fallen - bis auf Providergebühren - keine weiteren Gebühren an.

Zu dem Projekt gehört sogar eine eigene Hip-Hop-Band aus Los Angeles. Die Musiker sind nicht wie andere Rapper pro Gewalt - wie überhaupt Gedda-Headz keinerlei moralisch problematische Inhalte hat -, sondern sie wollen mit Songtiteln wie "It's cool to care" Jugendliche zu mehr Respekt sich und anderen gegenüber auffordern.


eye home zur Startseite
Dolin 15. Okt 2009

Dr Ashens to the RESCUE http://www.youtube.com/watch?v=pVuT19K0NNI

The Howler 14. Okt 2009

Mir fehlt eine Version für Windows Mobile Smartphones. Java-Anwendungen sind dort ja...

Lalaaaaaa 13. Okt 2009

Ich denke es hat Potential.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, München, Hamburg, Darmstadt, Bonn
  2. Bank-Verlag GmbH, Köln
  3. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn
  4. Leadec Management Central Europe BV & Co. KG, Heilbronn


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€ (Einführungsedition nur für begrenzte Zeit verfügbar!)
  2. 19,97€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)
  3. 99€ für Prime-Mitglieder

Folgen Sie uns
       


  1. Mass Effect

    Bioware erklärt Arbeit an Kampagne von Andromeda für beendet

  2. Kitkat-Werbespot

    Atari verklagt Nestlé wegen angeblichem Breakout-Imitat

  3. Smarter Lautsprecher

    Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free

  4. Reverb

    Smartphone-App aktiviert Alexa auf Zuruf

  5. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  6. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  7. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedatet

  8. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  9. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  10. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Ausweis: Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
Ausweis
Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
  1. 10 GBit/s Erste 5G-Endgeräte sind noch einen Kubikmeter groß
  2. Verbraucherzentrale Datenlimits bei EU-Roaming wären vermeidbar
  3. Internet Anbieter umgehen Wegfall der EU-Roaming-Gebühren

  1. Fortsetzung Mass Effect & Ende von ME 3

    Erny | 04:22

  2. Re: Danke Electronic Arts...

    Gucky | 03:43

  3. Re: Gpus noch viel zu langsam.

    Sarkastius | 03:20

  4. Re: Das ist nicht die Aufgabe des Staates

    Sarkastius | 03:07

  5. Re: 10-50MW

    Sarkastius | 02:50


  1. 13:33

  2. 13:01

  3. 12:32

  4. 11:50

  5. 14:38

  6. 12:42

  7. 11:59

  8. 11:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel