Test: Classic 2.0 bringt PalmOS auf das Palm Pre

Classic läuft deutlich schneller als ein echtes PalmOS-Gerät, der Hersteller verspricht doppelte Geschwindigkeit. Das macht sich besonders bei umfangreichen Suchfunktionen oder beim Programmstart bemerkbar. Sehr zügig kann der Nutzer mit Classic arbeiten. Im PalmOS-Emulator liefen im Test neben Datebk 6, Metro und Smartlist To Go auch ZLauncher, PsMemo, Plucker, 4Cast, Resco Viewer, Bejeweled 2, Handy-Stadtplandienst und Pocket Tunes ohne Schwierigkeiten. Einen Absturz quittierte allerdings Tube 2.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer ERP (w/m/d)
    dmTECH GmbH, deutschlandweit
  2. IT System Engineer (m/w/d) SAP Basis
    Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen (Home-Office möglich)
Detailsuche

Noch mit Classic 1.1 gab es im WebOS-Benachrichtigungsfeld jedes Mal einen Hinweis, wenn eine PalmOS-Software gestartet wurde, die nicht zertifiziert war. Mit Classic 2.0 ist dieser lästige Hinweis verschwunden, der durch die Häufung keine Aufmerksamkeit mehr erhielt. Selbst bei einigen Standard-PalmOS-Applikationen gab es den Hinweis. Ernsthafte Probleme hat im Test aber keine PalmOS-Software gemacht. Es kann natürlich immer Fälle geben, bei denen es (noch) Schwierigkeiten gibt.

Für den Einsatz von Pocket Tunes muss Classic umkonfiguriert werden. Denn normalerweise läuft der Emulator im Fast-Modus, dabei ist die Musikwiedergabe deaktiviert. Wenn Classic im Normalmodus bei aktivierter Soundunterstützung läuft, kann Pocket Tunes statt des WebOS-Musikplayers verwendet werden. Allerdings saugt Classic bei aktivierter Soundunterstützung den Akku ähnlich rasch leer wie der Musikplayer von WebOS, der Akkuwert verringert sich bei laufendem Pocket Tunes und abgeschaltetem Display um rund 15 Prozent.

Ohne Soundunterstützung keine hohe Akkubelastung

Aber auch ohne laufendes Pocket Tunes zehrt ein aktives Classic-Fenster mit Soundunterstützung an der Akkuleistung. In einer Stunde gehen so bei abgeschaltetem Display 12 Prozent Akkuleistung verloren, ohne dass ein Musikplayer läuft. Deutlich besser sind die Werte, wenn auf die Soundunterstützung verzichtet wird. Ohne eingeschaltetes Display sinkt der Akkuwert dann nur um einen Prozentpunkt, so dass sich der Einsatz von Classic nicht ungünstig auf die Akkulebensdauer des Pre auswirkt.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Im Unterschied zu Classic 1.1 wurde der Akkuverbrauch verringert, wenn Classic im Hintergrund agiert. Bei aktivierter Soundunterstützung vermindert sich der Akkuverbrauch um rund 5 Prozent pro Stunde. Noch in der alten Version gab es beim Akkuverbrauch keinen nennenswerten Unterschied zwischen Vorder- und Hintergrundnutzung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Test: Classic 2.0 bringt PalmOS auf das Palm PreTest: Classic 2.0 bringt PalmOS auf das Palm Pre 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Hohe Kosten, halbherzige Umsetzung

Die digitalen Tools zur Pandemiebekämpfung wie die Corona-Warn-App sind nicht billig. Gerade deshalb sollten sie sinnvoll und effektiv genutzt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

Corona-Warn-App: Hohe Kosten, halbherzige Umsetzung
Artikel
  1. Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
    Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
    Beam me up, BMW

    Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
    Ein Bericht von Peter Ilg

  2. Mike Ybarra: So will Blizzard das Betriebsklima retten
    Mike Ybarra
    So will Blizzard das Betriebsklima retten

    Kein Mobbing, keine Diskriminierung - und wieder mehr Inhalte für die Kundschaft: Blizzard-Chef Mike Ybarra stellt seine Pläne vor.

  3. Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
    Microsoft
    Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

    Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /