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Test: Classic 2.0 bringt PalmOS auf das Palm Pre

Noch kein Hotsync für Deutschland

Mit Classic 2.0 wird der Datenaustausch via Hotsync unterstützt, allerdings steht diese Funktion auf deutschen Geräten noch nicht zur Verfügung. Denn dafür wird WebOS ab der Version 1.2 benötigt, ein passendes WebOS-Upgrade für deutsche Pre-Besitzer wird voraussichtlich im November 2009 nachgereicht. Die Hotsync-Funktion kann Daten wahlweise per WLAN oder Bluetooth zwischen Pre und Computer austauschen. Ein kabelgebundener Hotsync-Vorgang ist nicht möglich, weil das Pre-Smartphone keinen passenden Anschluss dafür kennt.

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MotionApps empfiehlt für den Hotsync den Einsatz der aktuellen Version 6.2 des Palm Desktops. Darüber lassen sich dann Programme installieren sowie Termine, Adressen, Merkzettel und Aufgaben synchronisieren. Da die Hotsync-Funktion für deutsche Geräte noch nicht zur Verfügung steht, war kein Test möglich. Classic 2.0 weist darauf hin, dass ein Firmwareupgrade erforderlich ist. Leider kann der Hinweis nicht deaktiviert werden, so dass dieser bei jedem Programmstart erscheint und bald nervt.

Aber der Hinweis nervt nicht nur, er hebelt auch eine an sich pfiffige Idee von Classic aus: die immer präsente Alarmfunktion. Denn Classic unterstützt die Alarmfunktion von PalmOS-Software so, dass Classic nicht aktiv sein muss, um auf eine Erinnerung hinzuweisen. Die mit einem Alarm versehenen Einträge sorgen dafür, dass Classic rechtzeitig aufgerufen wird und den Anwender auf einen Alarm hinweist. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert und muss in den Classic-Optionen eingeschaltet werden.

Classic ohne deutsches PalmOS

Die verfügbare Classic-Version bietet nur ein PalmOS in englischer Sprache, so dass zunächst die Formateinstellungen auf Deutsch gestellt werden sollten. Auf die Tastaturkonfiguration hat diese Einstellung allerdings keinen Einfluss. Daher lassen sich Umlaute weniger komfortabel als auf einem deutschen PalmOS-Smartphone eingeben. Auch unter Classic gibt der Nutzer Umlaute ein, indem er die zugehörigen Vokale tippt und anschließend die Symboltaste betätigt. Aber in dem daraufhin erscheinenden Pop-up-Menü ist der Umlaut nun nicht mehr vorausgewählt. Stattdessen muss der Nutzer erst den passenden Eintrag in der Pop-up-Liste auswählen. Mit dem Finger ist es gar nicht so einfach, den gewünschten Eintrag zielsicher zu treffen.

Auch ohne Hotsync-Unterstützung lassen sich Applikationen installieren: Dazu werden diese in einem bestimmten Verzeichnis im Pre-Speicher abgelegt. Alle in diesem Verzeichnis enthaltenen PalmOS-Dateien werden dann beim Start von Classic installiert. Während des Betriebs von Classic lassen sich auf diesem Weg also keine neuen Programme einspielen. Im Classic-Verzeichnis simuliert der Emulator zudem einen Speicherkartensteckplatz, so dass auch Programme ohne Probleme funktionieren, die ihre Daten von einer Speicherkarte einlesen.

 Test: Classic 2.0 bringt PalmOS auf das Palm PreTest: Classic 2.0 bringt PalmOS auf das Palm Pre 

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MS 02. Jan 2010

Leider gibt es "Classic" von MotionApps aktuell im Apps catalog des Pre nicht mehr. Man...

cipher 14. Okt 2009

Soweit ich weiss besitzt das Palm Pre bereits einen ARM Cortex A8 Prozessor, wie er auch...

ElGrande 13. Okt 2009

Gute Palm Programme? Ist das nicht sowas wie "lücklich verheiratet" oder "Delikatess...



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