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Firefox 3.6 mit Orientierungssinn

Entwicklerversion unterstützt Orientation-API und CSS-Transitions. Mozilla hat in den aktuellen Entwicklungszweig für Firefox 3.6 neue Webtechniken integriert. So kann Firefox künftig mit Bewegungssensoren umgehen und unterstützt CSS Transitions.
/ Jens Ihlenfeld
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Nach der Integration einer rudimentären Implementierung von WebGL bekommt Firefox auch Unterstützung für Bewegungssensoren und CSS-Transitions. So kann Firefox künftig die Orientierung eines Geräts an Webapplikationen weiterreichen und ihre Ausgabe anpassen, je nachdem, ob ein Gerät quer oder hochkant gehalten wird. Firefox stellt die Orientierung in feinen Abständen zur Verfügung, so dass Applikationen nicht nur auf eine Drehung um 90 Grad reagieren können, wie die Mozilla-Entwickler in einem kurzen Video zeigen.

Die entsprechenden Informationen können über ein einfaches API der Form window.addEventListener("MozOrientation", function(e) { e.x, e.y, e.z }, true); via Javascript genutzt werden. Entwickelt wurde das eigentlich für den mobilen Browser Fennec, doch die Mozilla-Entwickler entschieden sich, die Funktion auch in den Desktopbrowser zu integrieren. Schließlich verfügen auch moderne Notebooks über entsprechende Sensoren und Treiberunterstützung. Details finden sich in einem Blogeintrag von Doug Turner(öffnet im neuen Fenster) .

Ebenfalls enthalten im Entwicklerzweig von Firefox 3.6 ist die Unterstützung für CSS-Transitions(öffnet im neuen Fenster) , wie sie auch Webkit und Apples darauf basierender Browser Safari unterstützt. Werden diese genutzt und CSS-Werte verändert, kann der Browser einen fließenden Übergang darstellen. Zudem lassen sich solche Effekte mit einer Hardwarebeschleunigung koppeln, so dass sie auch auf Geräten mit geringerer Rechenleistung wie Smartphones flüssig wirken. Eine Demo hat Paul Rouget auf seiner Homepage angelegt(öffnet im neuen Fenster) . Sie funktioniert mit einer aktuellen Entwicklerversion von Firefox 3.6, aber auch in Safari 4.


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