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Nvidia erweitert Grafikkarten um Geforce GT 220 und 210

PCIe-Grafikkarten mit Ein-Slot-Kühlung und HDMI

Nvidia erweitert das Angebot an Grafikkarten der Geforce-Serie um zwei neue GT200-Karten für den PEG-Slot 2.0 moderner Rechner. Geforce 210 und Geforce GT 220 sind dank 40-nm-Prozess stromsparender als andere Karten der G200-Architektur.

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Von Nvidia gibt es im Retail-Markt zwei neue DirectX-10.1-Grafikkarten der GT-200-Serie, die im 40-nm-Prozess produziert werden. Die Geforce 210 stellt das Einsteigermodell dar, bei dem auf das vorangestellte G vor der 210 verzichtet wird. Als beide Karten noch für den OEM-Markt exklusiv waren, hieß die jetzige Geforce 210 noch G210. Schneller, aber immer noch im unteren Preissegment, ist die Geforce GT220 angesiedelt.

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Die Taktraten der verschiedenen Grafikkarten-Ankündigungen der Hersteller können sich unterscheiden. Nvidia sieht 589 und 625 MHz für den GPU-Takt vor. Das gilt auch für die Ausstattung des Arbeitsspeichers, der aber in der Regel bei 512 MByte (500 MHz, 64-Bit-Anbindung) beim kleinen Modell und 1 GByte (790 MHz, 128 Bit) beim größeren Modell liegt. Vor allem übertaktete Modelle sind in den Ankündigungen auszumachen. So bietet Gainward eine GT 220 mit 900-MHz-Speicher an. Allerdings sind hier nur 512 MByte verbaut. Das normale Modell, das bereits mit leicht schnellerer GPU ausgeliefert wird (645 MHz), hat 1 GByte Speicher zur Verfügung.

Laut Nvidia soll die Geforce GT 220 maximal 58 Watt elektrische Leistung aufnehmen. Bei der Geforce 210 sind es nur 30,5 Watt - vorausgesetzt, die Kartenhersteller halten sich an das Referenzdesign. In beiden Fällen ist die Leistungsaufnahme niedrig genug, um prinzipiell passiv gekühlte Grafikkarten zu ermöglichen. Allerdings empfiehlt sich dann eine gute Gehäusebelüftung.

Zahlreiche Hersteller haben schon damit angefangen, die neuen Karten anzukündigen. Elitegroup bringt mit der GT 220 auch eine Variante mit passiver Kühlung heraus. Die meisten anderen Karten setzen aber auf eine herkömmliche Ein-Slot-Kühlung mit Lüfter, so wie es das Referenzdesign vorsieht. Um es fast allen recht zu machen, gibt es einen VGA-Anschluss, einen DVI-I-Anschluss, der auch analoge Signale ausgeben kann, sowie einen modernen digitalen Monitoranschluss. Beim 210er-Modell ist es Displayport und beim 220er-Modell HDMI. Es gibt allerdings auch 210er-Karten, die stattdessen einen HDMI-Anschluss nutzen. HDCP wird von den Karten unterstützt.

Erwartungsgemäß unterstützen die neuen Grafikkarten auch Nicht-Grafik-Berechnungen auf der GPU. Für OpenCL und CUDA stellt die Geforce 210 16 Recheneinheiten bereit. Die Geforce GT 220 ist hier besser, sie stellt 48 Recheneinheiten bereit.

Die Preise für GT-220-Karten liegen um die 60 Euro. Eine Geforce 210 liegt bei etwa 40 Euro. Die Karten sollen in den kommenden Tagen langsam in die Regale der Händler gelangen. Viele Händler listen die Karten verschiedener Hersteller bereits.



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NUGGET 30. Nov 2010

würde mich auch interessieren! hat das schon mal jemand gemacht? beeinträchtigt dies die...

berufsnerd 13. Okt 2009

Ja, von diesen Fähigkeiten profitiert jeder Benutzer sobald er ein Video abspielt, oder...

Der Amerikaner 13. Okt 2009

ultrapaine: Genau, Deine Software soll explizit fuer CUDA optimiert und explizit...

default 13. Okt 2009

Nein, das sind diesmal tatsächlich neue GPUs.

googlomato 13. Okt 2009

Nicht wirklich, lmgtfy erfordert ja, dass man passende Schlüsselworte vorgibt. Bei jfgi...


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