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Nvidias GTX-GPUs sind knapp, werden aber weiter produziert

Engpässe sind kein Hinweis auf Einstellung von Produktlinien

Derzeit sind Grafikkarten der Typen Geforce GTX-285 bis GTX-260 im Einzelhandel kaum zu bekommen. Grund ist laut Nvidia eine gestiegene Nachfrage, nicht aber das bevorstehende Ende der Modellreihe. Das Unternehmen dementierte damit anderslautende Berichte.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Webseite Semiaccurate hatte kürzlich berichtet, Nvidia wolle die Karten GTX-285, 275 und 260 demnächst nicht mehr anbieten, innerhalb weniger Wochen sollten die Modelle auslaufen und nur die GTX-295 als High-End-Karte übrig bleiben. Dem Bericht zufolge wolle Nvidia sich damit fast ganz aus dem prestigeträchtigen Segment der teuren Spielekarten zurückziehen, da man AMDs Serie Radeon HD 5800 derzeit nichts entgegenzusetzen habe.

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Diese gewagte Behauptung hat Nvidia gegenüber Golem.de dementiert: "Der Bericht von Semiaccurate ist falsch. Nvidia wird auch weiterhin High-End-GPUs der Geforce GTX Serie produzieren und vertreiben."

In den USA, wo der Ton der Onlinemedien bisweilen etwas rauer ist, wurde der Chiphersteller noch deutlicher. In einer veröffentlichten E-Mail an die Seite HardOCP griff ein Nvidia-Sprecher den Semiaccurate-Besitzer Charlie Demerjian direkt an und meinte zu seiner Meldung: "Da ist nichts Wahres dran. Charlie [beziehungsweise seine Webseite, Anm. d. Red.] ist zu einer von seinem einzigen Anzeigenkunden gesponserten Webseite geworden. Es ist kein Zufall, dass seine Seite wie eine AMD-Anzeige aussieht." Tatsächlich zeigt Semiaccurate aber nach Beobachtung von Golem.de auch Werbung anderer Unternehmen.

Nvidias Rückzug aus dem High-End-Segment wäre auch ohne diese scharfen Dementis sehr unwahrscheinlich, da die ersten Grafikkarten mit Fermi-Architektur, die den aktuellen GTX-Modellen nachfolgen, frühestens Ende 2009 erwartet werden. Wie auch Teile von Nvidias Mittelklasse sowie die aktuellsten Notebook-GPUS werden die Fermis in 40-Nanometer-Technik gefertigt, die Serie GTX-200 aber noch mit 55 Nanometer breiten Strukturen.

Ein Wechsel auf 40 Nanometer ist bei diesen Modellen nicht vorgesehen, er wäre auch nicht in wenigen Wochen zu bewältigen. Solche Die-Shrinks sind aber traditionell die Grundlage für neue GPU-Serien, die die Lücke zwischen den aktuellen GTX-GPUs und den Fermis schließen könnten.



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Deutsch ist schwer 21. Okt 2009

Endlich hatte mal einer Erbarmen. Dezidiert: nachdrücklich, entschieden Dediziert...

nie (Golem.de) 08. Okt 2009

Auch, wenn solche Aussagen immer noch schwer zu glauben sein mögen: Kein Journalist...

Klugkacker 08. Okt 2009

@Beulchen: Wer ist Goelm? ;)


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