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Google Street View: Originalbilder nach einem Jahr gelöscht

Google will nur Bilder mit verwischten Gesichtern langfristig speichern

Aus Datenschutzgründen wird Google künftig die originalen Straßenbilder aus Google Street View nicht mehr dauerhaft speichern. Nach einem Jahr werden sie gelöscht. Diese Zeit brauche Google zur Korrektur von fälschlich unkenntlich gemachten Stellen.

Google wird ab sofort die Originaldaten in Google Street View nur noch ein Jahr lang speichern. Danach werden in der Datenbank nur Bilder vorgehalten, auf denen Gesichter und Nummernschilder verwischt sind, schreibt Peter Fleischer, Googles Datenschutzexperte, im European Public Policy Blog des Unternehmens.

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Zugeständnis an europäische Datenschützer

Mit der Maßnahme beugt sich Google einer Forderung der Artikel-29-Datenschutzgruppe der Europäischen Union. Die europäischen Datenschützer wollten, dass Google die Originalbilder nicht mehr dauerhaft speichert, sondern nach einer angemessenen Zeit löscht.

Zum Schutz der Privatsphäre macht Google auf den Bildern von Google Street View Gesichter und Nummernschilder unkenntlich. Das geschieht nach Aussagen Fleischers automatisch. Allerdings sei die Software nicht perfekt, weshalb auch vieles irrtümlich verwischt werde. Um diese Fehler korrigieren zu können, behält Google die Originalbilder.

Software macht Verbotsschilder unkenntlich

Die Software verwische beispielsweise die Gesichter von Statuen oder auf Werbeplakaten, Schilder mit Straßennamen oder manche Verkehrsschilder. So stehe sie etwa mit einigen Verbotsschildern auf Kriegsfuß. Für Google Maps sei es jedoch wichtig, dass die Straßennamen stimmen. Für eine genaue Routenplanung müsse Google wissen, ob eine Straße gesperrt sei. Aus diesem Grund sei das Unternehmen darauf angewiesen, auf die Originalbilder, die die Fotofahrzeuge aufgenommen haben, zugreifen zu können.

Bislang hat Google diese dauerhaft gespeichert. Jetzt will das Unternehmen sie nach einem Jahr löschen. Das gilt auch für jene Länder, für die Google bereits Straßenbilder im Netz anbietet. Anfang Oktober 2010 würden die Originale gelöscht, so Fleischer. "Ein Jahr ist unserer Ansicht nach ein guter Kompromiss. So wird die Privatsphäre geschützt, und wir haben gleichzeitig die Möglichkeit, Fehler in den Bildern zu korrigieren und aus den gesammelten Daten bessere Karten zu machen."

Streitpunkt Privatsphäre

Der Schutz der Privatsphäre bei den Straßenaufnahmen bereitet Datenschützern Kopfzerbrechen. Sie kritisieren, dass Menschen, obwohl Google Gesichter unkenntlich mache, dennoch häufig auf den Bildern zu erkennen seien. Gerade in Deutschland hat es immer wieder heftigen Widerstand gegen Googles Fotoprogramm gegeben. Die nordrhein-westfälische FDP hat kürzlich sogar gedroht, Google Street View durch den Bundesrat verbieten zu lassen, falls Google Personen und Schriften nicht unkenntlich mache.


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ProArchive 23. Mai 2015

Besser ist wohl zu glauben, dass Google ein Lügner ist. Denn die Vorstellung von...

ProArchive 19. Mär 2015

Die Verpixelung geht zu weit (nicht lediglich Gesichter und Kennzeichen), ich meine...

colt 17. Okt 2009

Kann ich dir erklären. StreetView macht Fotos im öffentlichen Raum. Da muss ich sowieso...

Lalaaaaaa 08. Okt 2009

Und ich finde dein Gestammel affig. Ist nicht jeder so ein Google-Untertan wie du und...

Lalaaaaa 08. Okt 2009

Das wäre eher facebooktypisch.



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