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Pirate-Bay-Verkauf offensichtlich gescheitert

Global Gaming Factory X gibt finanzielle Probleme zu

Das schwedische Unternehmen Global Gaming Factory X hat erstmals finanzielle Schwierigkeiten zugegeben. Der Verkauf des Bittorrent-Trackers Pirate Bay scheint damit endgültig gescheitert.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Bittorrent-Tracker Pirate Bay wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht an das schwedische Unternehmen Global Gaming Factory X (GGF) verkauft. Das berichtet die schwedische Tageszeitung The Local. Das Scheitern des im Juni 2009 bekanntgegebenen Verkaufs hatte sich bereits abgezeichnet, da dem Käufer GGF das Geld fehlte, um den Kauf abschließen zu können. 60 Millionen schwedische Kronen, derzeit knapp 6 Millionen Euro, sollte GGF für Pirate Bay bezahlen.

Abschluss nicht erkennbar

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"Im Moment ist für GGF nicht erkennbar, ob das Geschäft unabhängig vom Ergebnis der Verhandlung abgeschlossen werden kann", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. "Der Kaufprozess wurde wegen eines Insolvenzantrags zum Stillstand gebracht. Trotz der Bemühungen von GGF, die Situation zu klären, bleibt diese unsicher." Damit hat das Unternehmen erstmals Zahlungsschwierigkeiten zugegeben. Bislang hatte der schillernde GGF-Chef Hans Pandeya stets beteuert, das Geld aufzutreiben.

In der vergangenen Woche hatte GGF einen Termin für den Abschluss des Geschäfts verstreichen lassen - und es war nicht der erste. Eigentlich sollte der Verkauf am 27. August 2009 abgeschlossen werden. Diesen Termin konnte GGF jedoch nicht halten. Seither vertröstete Pandeya immer wieder.

Er gab die Schuld anderen, ominösen Investoren etwa, die ihn beim Kauf unterstützen wollten, aber wegen des Medienrummels wieder ausgestiegen seien. Wer die Investoren gewesen sein sollen, hat er nie bekanntgegeben.

Börsenausschluss verhinderte Kapitalerhöhung

Tatsächlich dürfte eher der Ausschluss der Aktie vom Börsenhhandel das Scheitern verursacht haben. Pandeya wollten den Kaufpreis für Pirate Bay mit einer Kapitalerhöhung aufbringen. Wegen des Verdachts auf Insiderhandel hatte die Börse Aktietorget GGF vor der Bekanntgabe des Verkaufs erst zeitweise, später wegen dauerhafter Fehlinformationen über die finanzielle Situation permament vom Handel ausgeschlossen.

Eine Anhörung zu der Insolvenzklage soll im November stattfinden. Im gleichen Monat soll auch das Berufungsverfahren gegen das Urteil gegen Betreiber des Bittorrent-Trackers Pirate Bay beginnen. Im April hatte ein Gericht in Stockholm Gottfrid Svartholm Warg, Peter Sunde, Carl Lundström und Fredrik Neij wegen Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung zu Haftstrafen und einer Schadensersatzahlung in Millionenhöhe verurteilt. Gegen das Urteil hatten sowohl die Pirate-Bay-Betreiber als auch die Unterhaltungsindustrie Berufung eingelegt.



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Carl Weathers 08. Okt 2009

Wale sollten auch keine Bomben bauen. Bambus sollte nicht mit Aliens schlafen. Passiert...

zapCC 08. Okt 2009

IRC-Filesharing kommt nach den 1-Click-Hostern und dann bin ich mal gespannt wie es...

Timmey 07. Okt 2009

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