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Test: Zune HD - gelungener iPod-Konkurrent von Microsoft

Importbarrieren und Preise

Microsofts Zune HD ist in den USA und Kanada bereits erhältlich. Er war vielerorts schon kurz nach dem Start vergriffen und ist mittlerweile wieder besser lieferbar. Das Gerät kann nur in den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch betrieben werden. Die 16-GByte-Variante kostet netto 219 US-Dollar, das 32-GByte-Modell 299 US-Dollar. Wer den Zune-Marketplace nutzen will, braucht zudem noch Zune-Prepaid-Karten. Den Zune-Pass, ein Aboangebot, das dem Anwender für 15 US-Dollar im Monat Zugriff auf die gesamte Musikbibliothek des Marketplace erlaubt, kann der Anwender nur mit einer US-Kreditkarte erwerben.

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Importwillige müssen zudem Steuern, Zoll- und Versandgebühren einkalkulieren. Das Zubehör ist nicht einfach zu bekommen. Vor allem ein Ersatz-Zune-Kabel empfiehlt sich zur Synchronisierung. Der Anschluss, der auch für ein A/V-Dock genutzt wird, ist nämlich proprietär. Bei den Kopfhörern muss sich der Nutzer hingegen keine Sorgen machen: Hier gibt es einen Standard-3,5-mm-Klinkenanschluss.

Für den Einsatz des Zune HD braucht es derzeit einen Windows-Rechner mit der Zune-Software. Als Massenspeicher meldet sich der Zune nicht an. Gegenüber ZDNet-Redakteurin Mary-Jo Foley erwähnte Microsoft aber, dass das Unternehmen zumindest darüber nachdenkt, die Zune-Plattform auch Mac-Nutzern zur Verfügung zu stellen.

Fazit

Konkurrenz tut Microsoft offensichtlich gut, das ist beim Zune HD besonders deutlich zu sehen. Ohne Apples MP3-Player wäre der Zune HD nicht das, was er ist: ein fast rundum gelungenes Medienabspielgerät, das Ähnlichkeiten zum iPod touch aufweist und sich doch gekonnt mit einer sehr angenehm bedienbaren Oberfläche von Apples Geräten abhebt. Umso unverständlicher ist es, dass Microsoft immer noch so zögerlich ist, wenn es um einen Europastart des Zune geht. Mit dem Zune HD gibt es den lange gewünschten Konkurrenten zu Apples iPod-Familie.

Das Gerät hat auf jeden Fall Potenzial. An einigen Stellen müssen die Entwickler zwar nochmal ran, vor allem der Browser gehört ausgetauscht, aber die wenigen Schwachpunkte sind verschmerzbar. Einzig die Verkaufspolitik im Marketplace lässt für einen späteren Europastart Befürchtungen aufkommen. Dass der Marketplace anhand der IP-Adresse entscheidet, wie das bereits an Microsoft gezahlte Geld genutzt werden darf, muss im Zeitalter der Globalisierung nicht sein.

Wenn Microsoft die Zune-Plattform weiter so ausbaut und die Firmware des Zune HD regelmäßig pflegt, kann sich Apple auf einen ernsthaften Konkurrenten gefasst machen.

 Test: Zune HD - gelungener iPod-Konkurrent von Microsoft

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Wax 12. Jan 2010

könntest du erklären wie du dynamik definierst?

ZuneOwner 27. Nov 2009

der Zune HD hat nur ein paar Nachteile keine Weckfunktion - und gar nicht möglich weil...

Infokrieger 22. Okt 2009

Wenn Apple Mainstream ist, was ist dann Microsoft?! Hauptsache wieder nen Spruch...

Wissender 22. Okt 2009

Bei Engadget gibts die Wahrheit über den Zune nachzulesen. Ich würde zusammenfassen...

import 19. Okt 2009

Was in diesem Import Test vollkommen vergessen wird. Man benötigt ein Windows das auf...



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