Abo
  • Services:

Test: Zune HD - gelungener iPod-Konkurrent von Microsoft

Zune Marketplace und drahtlose Synchronisierung

Der Zune Marketplace teilt sich in zwei Teile: Zum einen gibt es den normalen Marketplace, der unter Windows ansprechbar ist und, sieht man vom bisher vergleichsweise kleinen Angebot ab, kaum Einschränkungen hat; zum anderen gibt es den mobilen Marketplace, der direkt vom Zune HD nutzbar ist. Er lässt leider nur den Kauf von Musik oder Minianwendungen zu. Podcasts und Videos können so nicht erworben werden. Das muss am PC geschehen, aber selbst dann ist für die Übertragung der neuen Inhalte kein USB-Kabel nötig.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. Bosch Gruppe, Hildesheim

Denn besonders praktisch ist die drahtlose Synchronisierung. Wer will, kann den Zune über ein 802.11b/g-WLAN (2,4 GHz) synchronisieren. Ein Kabel braucht der Zune HD also nur noch für die Stromversorgung. Bei normaler Benutzung reichte die Akkukapazität des Zune HD fast eine Woche. Microsoft gibt an, dass der Zune HD bei abgeschaltetem WLAN rund 33 Stunden Musik abspielen kann. Bei Videos sollen es bis zu 8,5 Stunden sein. Ein Akkutausch ist übrigens nicht vorgesehen.

Inhalte im Zune Marketplace werden über abstrakte Zune-Punkte gekauft. Das macht es für den Nutzer schwer, zu beurteilen, wie teuer etwas ist. Für 25 US-Dollar bekommt der Nutzer 2.000 Zune-Punkte. Ein Song kostet derzeit 99 Zune-Punkte. Das klingt dank des Schwellenpreises gut. Eine TV-Folge von Dexter kostet 160 Zune-Punkte als SD-Format, HD-Formate kosten 240 Zune-Punkte. Transparent ist das für den Kunden nicht.

Dazu kommt, dass Anwender, die Microsoft bereits Geld für Punkte gegeben haben, diese nicht frei verwenden können. Für Microsoft kommt der Kauf erst mit dem Ausgeben der Zune-Punkte zustande. Mit einer IP-basierten Sperre wird der Einkauf bestimmter Inhalte außerhalb der USA und Kanada verhindert. So funktionierte das Herunterladen von einigen US-Serien nicht, selbst kostenlose Inhalte wurden blockiert.

Hier unterscheidet sich Microsoft vom Konkurrenten Apple und dem iTunes-Store. Zum einen werden Geldbeträge angewandt, zum anderen darf ein iTunes-Nutzer auch im Auslandsurlaub Inhalte kaufen, die ihn interessieren.

Auf einen möglichen Deutschlandstart angewandt bedeutet das, dass der Zune-Marketplace des mobilen Zune-HD im Urlaub nur eingeschränkt nutzbar wäre, sollte Microsoft dieselben Regeln hierzulande aufstellen.

 Test: Zune HD - gelungener iPod-Konkurrent von MicrosoftTest: Zune HD - gelungener iPod-Konkurrent von Microsoft 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 31,99€
  2. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)
  3. (-60%) 39,99€

Wax 12. Jan 2010

könntest du erklären wie du dynamik definierst?

ZuneOwner 27. Nov 2009

der Zune HD hat nur ein paar Nachteile keine Weckfunktion - und gar nicht möglich weil...

Infokrieger 22. Okt 2009

Wenn Apple Mainstream ist, was ist dann Microsoft?! Hauptsache wieder nen Spruch...

Wissender 22. Okt 2009

Bei Engadget gibts die Wahrheit über den Zune nachzulesen. Ich würde zusammenfassen...

import 19. Okt 2009

Was in diesem Import Test vollkommen vergessen wird. Man benötigt ein Windows das auf...


Folgen Sie uns
       


Two Point Hospital - Golem.de live

Dr. Dr. Golem meldet sich zum Dienst und muss im Livestream unfassbar viele depressive Clowns heilen, nein - nicht die im Chat.

Two Point Hospital - Golem.de live Video aufrufen
Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /