Wird der Kindle zu teuer für den deutschen Markt?

E-Book-Reader am Rande der Preisvorstellungen

Der für den deutschen Markt angekündigte Kindle von Amazon wird knapp 190 Euro plus Importsteuer und Zollgebühren kosten. Laut einer aktuellen Umfrage sinkt die Kauflust der Deutschen ab einem Preis von über 200 Euro.

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Für einen E-Book-Reader wollen die Deutschen höchstens 200 Euro ausgeben. Von den Befragten, die selbst E-Books besitzen, hat jeder fünfte bislang noch nie für ein Werk bezahlt, knapp jeder zweite (47 Prozent) hat weniger bezahlt als für ein Taschenbuch. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die die Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers anlässlich der Frankfurter Buchmesse vorgestellt hat.

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Amazon-Chef Jeff Bezos hatte heute eine Kindle-Version angekündigt, die in rund 100 Ländern auf den Markt kommen soll. Der internationale Kindle wird mit 279 US-Dollar mehr als die US-Version kosten, das entspräche knapp 190 Euro. "Wir verschicken aus den USA von Amazon.com, nicht aus Deutschland", sagte Amazon-Deutschland-Sprecherin Christine Höger Golem.de. "Es gibt keinen Euro-Preis, unser Preis wird in Dollar dargestellt." Importsteuer und Zollgebühren trägt der Kunde. Derzeit sind zudem nur englischsprachige E-Books verfügbar.

Kaufinteresse für den Kindle gibt es hierzulande durchaus: Pricewaterhouse Coopers hat herausgefunden, dass von den Befragten, die sich mit E-Books auskennen, erst sieben Prozent einen passenden Reader besitzen. Weitere 20 Prozent wollen in den kommenden zwölf Monaten ein Lesegerät kaufen oder prüfen ernsthaft eine Anschaffung.

 

Für den Reader würden die meisten (68 Prozent) höchstens 200 Euro ausgeben, weitere 27 Prozent wollen entweder gar nichts bezahlen oder haben kein Interesse am Kauf eines Lesegeräts. "Nach dem Vorbild der Mobilfunkindustrie könnten Verlage und Onlinebuchhändler beispielsweise Abomodelle entwickeln, die ein stark subventioniertes Lesegerät als Gegenleistung für eine längerfristige Vertragsbindung beinhalten", so Werner Ballhaus, Partner bei PwC und Leiter des Bereichs Entertainment und Medien.

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Von den Befragten, die E-Books besitzen, hat jeder fünfte bislang noch nie für ein Werk bezahlt, knapp jeder zweite (47 Prozent) hat weniger bezahlt als für ein Taschenbuch. Demgegenüber hat nur jeder neunte schon einmal denselben Preis für ein E-Book bezahlt, den auch die gedruckte Ausgabe gekostet hätte. Der Durchschnittspreis für Hörbücher liegt aktuell bei 9,53 Euro.

Die Deutschen haben im ersten Halbjahr 2009 420.000 Hörbücher auf ihre PCs geladen. Das ist ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf noch bescheidende 4 Millionen Euro, gab der IT-Branchenverband Bitkom bekannt. Der gesamte Buchmarkt in Deutschland hatte 2008 nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ein Volumen von 9,6 Milliarden Euro.

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redatas 21. Okt 2009

Naja,Idiot ist wohl übertrieben!Aber grundsätzlich stimmt es.Die Preispolitik der...

Al Coholic 08. Okt 2009

Das Beispiel mit dem Ikea Katalog hat mir gefallen, witzig. Das Argument ist, dass ich...

Stefan Scholl 08. Okt 2009

Was kostet das dann zusammen? Wäre eine wichtige Information für den Artikel gewesen.

Indyaner 08. Okt 2009

Wird sie hierzulande denn aktiviert werden?



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