Sony stellt einäugige 3D-Videokamera vor

Sonys Prototyp kann in Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln aufzeichnen und besitzt neben dem Objektiv einen Lichtteiler, der mit Hilfe von Spiegeln das Bild auf zwei Sensoren lenkt, die unabhängig voneinander aufzeichnen können.
Bei Systemen mit zwei Objektiven müssen diese genau synchronisiert werden, um den dreidimensionalen Eindruck zu erreichen. Bei einem einäugigen System werden Fehler vermieden, die bei mehreren Objektiven von Fertigungstoleranzen, einer nicht exakten Ausrichtung und unterschiedlicher Schärfe herrühren können.
Die Videokamera nimmt 240 Bilder pro Sekunde in Stereo auf und soll auch für sehr schnelle Bewegungsabläufe wie zum Beispiel beim Sport geeignet sein. Die für das linke und rechte Auge aufgenommenen Bilder werden parallel verarbeitet und gespeichert. Sony setzt dazu CMOS-Sensoren ein.
Die Kamera ist mit 240 x 200 x 480 mm Größe und einem Gewicht von 18 kg nur für Profifilmer geeignet und wird als Prototyp auf der Ceatec Japan 2009(öffnet im neuen Fenster) gezeigt, die am 6. Oktober 2009 begann.



