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LiveCD-Projekt vom Unity-Linux-Team wiederbelebt

Software ermöglicht die Erstellung eigener Linux-Live-CDs. Das von Mandriva-Entwicklern aus der Taufe gehobene und dann vom PCLinuxOS-Entwickler Pierre-Henri Ramboz bis 2008 betreute Projekt Live-CD drohte mangels weiterer Unterstützer in der Versenkung zu verschwinden. Die Unity-Linux-Gruppe hat sich Anfang 2009 des Projekts angenommen und präsentiert nun erste Resultate.
/ Jens Ihlenfeld
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Unity Linux(öffnet im neuen Fenster) hatte die Betreuung der Distribution PCLinuxOS übernommen, einem Abkömmling der Mandriva-Reihe. Zu dem Projekt gehörte auch das Tool LiveCD(öffnet im neuen Fenster) , mit dem PCLinuxOS(öffnet im neuen Fenster) bislang zusammengestellt wurde und auf dem zahlreiche weitere Tools, etwa remasterme und mklivecd, basieren. Mit den Werkzeugen können auch Anwender ihre eigenen Live-CDs zusammenstellen.

Unity Linux hat LiveCD nun soweit aktualisiert, dass es auch mit einem aktuelleren Linux-Kernel zurechtkommt als die bislang unterstützte Version 2.6.28. Außerdem wurde eine verbesserte Hardwareunterstützung eingebaut. Gleichzeitig wurde das Tool für 64 Bit optimiert und mit i18n-Unterstützung für eine erweiterte Sprachunterstützung versehen.

Neu hinzugekommen ist auch die Möglichkeit, ein LiveCD-ISO-Image direkt zu bearbeiten, ohne die gesamte Live-CD neu erstellen zu müssen. Künftig werden Komponenten auf der CD mit lzma komprimiert statt mit gzip. Gzip wird allerdings noch im Code enthalten sein, um weitere LiveCD-Projekte wie TinyME(öffnet im neuen Fenster) nicht außen vor zu lassen.

LiveCD ist gegenwärtig noch in der Entwicklungsphase, in den SVN-Repositories(öffnet im neuen Fenster) kann aber jeder schon einen Blick auf den Quellcode werfen. [von Jörg Thoma]


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