LiveCD-Projekt vom Unity-Linux-Team wiederbelebt
Unity Linux(öffnet im neuen Fenster) hatte die Betreuung der Distribution PCLinuxOS übernommen, einem Abkömmling der Mandriva-Reihe. Zu dem Projekt gehörte auch das Tool LiveCD(öffnet im neuen Fenster) , mit dem PCLinuxOS(öffnet im neuen Fenster) bislang zusammengestellt wurde und auf dem zahlreiche weitere Tools, etwa remasterme und mklivecd, basieren. Mit den Werkzeugen können auch Anwender ihre eigenen Live-CDs zusammenstellen.
Unity Linux hat LiveCD nun soweit aktualisiert, dass es auch mit einem aktuelleren Linux-Kernel zurechtkommt als die bislang unterstützte Version 2.6.28. Außerdem wurde eine verbesserte Hardwareunterstützung eingebaut. Gleichzeitig wurde das Tool für 64 Bit optimiert und mit i18n-Unterstützung für eine erweiterte Sprachunterstützung versehen.
Neu hinzugekommen ist auch die Möglichkeit, ein LiveCD-ISO-Image direkt zu bearbeiten, ohne die gesamte Live-CD neu erstellen zu müssen. Künftig werden Komponenten auf der CD mit lzma komprimiert statt mit gzip. Gzip wird allerdings noch im Code enthalten sein, um weitere LiveCD-Projekte wie TinyME(öffnet im neuen Fenster) nicht außen vor zu lassen.
LiveCD ist gegenwärtig noch in der Entwicklungsphase, in den SVN-Repositories(öffnet im neuen Fenster) kann aber jeder schon einen Blick auf den Quellcode werfen. [von Jörg Thoma]
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