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Test: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-Verächter

Der Browser gehört zu den wenigen mitgelieferten WebOS-Applikationen, die sich auch im Querformat nutzen lassen, was mehr Lesekomfort bringt. Im Querformat wird die Statusleiste komplett ausgeblendet, so dass noch einmal mehr Platz auf dem Bildschirm zur Verfügung steht. Mit einem Trick lässt sich aber auch hier das Programmmenü aufrufen: Dazu muss eine der beiden Lautstärketasten betätigt werden und die Statusleiste erscheint, um das Browsermenü zu erreichen.

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Im Querformatmodus ändert der Gestenbereich seine Funktion und kann mit den Zurück-Gesten zum Hoch- und Herunterblättern verwendet werden. Dabei macht sich ein weiteres Schmankerl bemerkbar: Wenn eine Software den Lagesensor berücksichtigt, spielt es keine Rolle, wie herum das Gerät gehalten wird. Das Mobiltelefon kann also auch kopfüber gehalten werden und im Querformat kann der Gestenbereich wahlweise links oder rechts sein. Wird das Pre kopfüber gehalten, zeigt der Browser keine Statusleiste, so dass mehr Platz für den Inhalt bleibt.

Maximal 15 der gespeicherten Lesezeichen zeigt der WebOS-Browser beim Programmstart mit Minibildchen an, alle weiteren Lesezeichen sind dann nur per Tastatur erreichbar. Dadurch bleibt der Browserstartbildschirm übersichtlich und wirkt nicht überfrachtet. Ein mehrseitiger Startbildschirm wäre aber auch eine gute Lösung, um das zu verhindern. Eine tolle Funktion ist die automatische Aktualisierung des Vorschaubilds im Startbildschirm: Das Minibild zeigt nämlich immer den Inhalt des letzten Besuchs, so dass sich die Vorschau verändert, sobald die Webseite nochmal aufgerufen wird.

Über den Startbildschirm lassen sich Lesezeichen nicht entfernen, dafür steht die Lesezeichenübersicht bereit. Das Löschen eines Lesezeichens geschieht bequem darüber, indem es nach links oder rechts aus dem Bildschirm geschoben wird. Nach einer Sicherheitsabfrage ist der Eintrag entfernt. In dieser Darstellung lässt sich außerdem die Reihenfolge der Lesezeichen bequem mittels Drag-and-Drop verändern. Über das Browsermenü lässt sich die aktuelle URL per E-Mail versenden. Dabei wird gleich ein Bildschirmfoto der Webseite erstellt und an die E-Mail angehängt.

Ansonsten ist der Browser derzeit noch sehr unzureichend in WebOS integriert. Die Zwischenablage ist komplett deaktiviert, so dass sich keine Daten in den Browser kopieren lassen. Auch lassen sich Inhalte auf Webseiten weder markieren noch kopieren. Zudem unterstützt der Browser keinen Dateidownload, so dass sich eine auf einer Webseite befindliche PDF-Datei nicht ohne weiteres ansehen lässt, obwohl passende Anzeigesoftware vorhanden ist. Diese Kritikpunkte gehören mit dem Update auf WebOS 1.2 bereits der Vergangenheit an. Generell kann der Browser keine WAP-Seiten darstellen und auch mit Flash-Inhalten kommt er noch nicht klar. Für dieses Jahr wurde eine Betaversion des Flash-Players 10.1 für WebOS angekündigt.

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A Geese 27. Dez 2009

und wo kann ich diese downloaden? Ich krieg zuviel mit der unpraktischen Hardware...

Schnarchnase 25. Dez 2009

Nein, das geht mit jedem Betriebssystem. WebOS Quickinstall und auch der Preware...

lux. 14. Okt 2009

hey, im bericht steht der musikplayer sei eine Enttäuschung, komischerweise steht aber...

Schnarchnase 14. Okt 2009

Wenn ich das richtig verstanden habe ja. Sämtliche Daten werden allerdings auf dem Pre...

Noch Nokianer 13. Okt 2009

Hi, aktuell habe ich ein N79 und bin soweit mit dem Ding und Symbian S60 echt zufrieden...


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