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Test: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-Verächter

Netzwerkfunktionen immer erreichbar

Großes Lob hat Palm dafür verdient, wie einfach und zuverlässig alle Netzwerkfunktionen im Pre arbeiten. Tippt der Nutzer auf den rechten Bereich in der Statusleiste am oberen Bildschirmrand, öffnet sich ein Menü, das den genauen Akkufüllstand preisgibt und das Umschalten der verschiedenen drahtlosen Netze erlaubt. So lässt sich WLAN und Bluetooth in Windeseile an- und ausschalten. Das Suchen in langen Einstellungsmenüs entfällt. Ferner wird darüber auch der Flugmodus ein- oder ausgeschaltet. Bei aktiviertem Flugmodus lässt sich WLAN separat aktivieren, was nicht für jedes Mobiltelefon am Markt eine Selbstverständlichkeit ist.

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Das Umschalten des Flugmodus geschieht dabei so komfortabel wie beim iPhone, indem der Mobilfunkteil auch ohne PIN-Eingabe wieder eingeschaltet wird. Auch nach einem Geräteneustart gibt es keine PIN-Abfrage, sofern die SIM-Karte nicht gewechselt wurde. Das WLAN-Modul geht bei Nichtnutzung in einen effizienten Energiesparmodus und ist sehr schnell wieder einsatzbereit. In der Statusleiste zeigt das Pre außerdem vorbildlich, ob UMTS, EDGE oder GPRS zur Verfügung stehen.

Wie auch beim Menü ist der Aktivierungsbereich für das Netzwerkmenü sehr klein, so dass es nicht immer richtig getroffen wird. Auch das hat sich mit WebOS 1.2 bereits geändert und wird deutschen Nutzern wohl mit dem nächsten Update bereitstehen. Dann öffnet sich das Menü, indem der Finger von oben in den Bildschirm fährt.

Browser arbeitet flink und zuverlässig

Wie auch die Browser auf dem iPhone sowie auf Nokia- und Android-Smartphones verwendet der WebOS-Browser die Rendering-Engine Webkit. Der WebOS-Browser arbeitet sehr zügig und mittels Doppelklick oder Kneif- und Spreizgesten kann der Bereich einer Webseite vergrößert oder verkleinert werden. Innerhalb der Webseite scrollt der Browser butterweich mit einem Fingerwisch.

Bei der Eingabe einer URL gibt es eine Autovervollständigung, die sowohl die Lesezeichen als auch den Browserverlauf berücksichtigt und passende Treffer anzeigt. Jede URL-Eingabe kann auch bequem direkt zu Google oder Wikipedia geleitet werden. Beim Surfen stören keine lästigen Leisten, so dass der Bildschirm optimal genutzt wird. Die URL-Zeile öffnet sich sehr intuitiv automatisch, sobald auf der Tastatur getippt wird. Die Eingabe einer URL ist also jederzeit möglich.

Im Browser gibt es außer der Zurückgeste auch eine Vorwärtsgeste für den Gestenbereich, um im Browserverlauf vor- und zurückzublättern. Alternativ funktioniert das auch über die Vor- und Zurück-Knöpfe, die der Browser immer einblendet. Sehr angenehm: Beim Blättern durch bereits aufgerufene Webseiten merkt sich der Browser die gewählte Zoomstufe und zeigt die Seite so, wie der Nutzer sie verlassen hat. Im Acid3-Test versagt der WebOS-Browser kläglich. Er unterstützt damit derzeit nicht so viele Webstandards wie der iPhone-Browser, der den Acid3-Test mit Bravour besteht.

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A Geese 27. Dez 2009

und wo kann ich diese downloaden? Ich krieg zuviel mit der unpraktischen Hardware...

Schnarchnase 25. Dez 2009

Nein, das geht mit jedem Betriebssystem. WebOS Quickinstall und auch der Preware...

lux. 14. Okt 2009

hey, im bericht steht der musikplayer sei eine Enttäuschung, komischerweise steht aber...

Schnarchnase 14. Okt 2009

Wenn ich das richtig verstanden habe ja. Sämtliche Daten werden allerdings auf dem Pre...

Noch Nokianer 13. Okt 2009

Hi, aktuell habe ich ein N79 und bin soweit mit dem Ding und Symbian S60 echt zufrieden...


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