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Test: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-Verächter

Kamera mit Spiegel für Selbstporträts, aber ohne Videoaufnahme

Im Pre hat Palm eine 3-Megapixel-Kamera integriert, der ein LED-Blitzlicht zur Seite steht und die Fotos per GPS-Empfänger mit Geotags versehen kann. Wenn die Tastatur ausgefahren ist, gibt es außerdem auf der Rückseite oberhalb der Kameralinse eine Spiegelfläche für Selbstporträts. Die Kamera besitzt keine Abdeckung, um die Linse vor Verschmutzung oder Beschädigungen zu schützen. Außerdem ist die Position der Linse etwas unglücklich gewählt, allzu leicht landet der Finger beim Fotografieren direkt vor der Linse. Der Blitz lässt sich ein- und ausschalten, sonst bietet die Kamera keine Optionen.

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Außer über das Bildschirmsymbol kann der Auslöser auch über die Leertaste aktiviert werden. Letzteres erlaubt schnellere Aufnahmen, denn die Kamera löst zügig aus. Die Bildqualität ist für eine Kamera in einem Mobiltelefon akzeptabel. Eine separate Kamerataste bietet das Pre nicht und die Kamera kann keine Videos aufnehmen. Da Palm das Pre vor allem als internetaffines Mobiltelefon bewirbt, ist das unverständlich. Denn auch das Hochladen von Videos gehört heutzutage zum Alltag. Möglicherweise wird die Videoaufnahmefunktion mit einem WebOS-Upgrade nachgereicht.

Akkulaufzeit nicht überragend

Der Akku im Pre ist für die Anforderungen des Geräts etwas unterdimensioniert. Bei intensiver Nutzung kann der Akku schon nach einem halben Tag leergesaugt sein. Eine Stunde Musikwiedergabe bei aktivierter UMTS-Verbindung frisst rund 12 Prozent Akkuleistung. Wenn die Musik über Stereo-Bluetooth gehört wird, geht der Akkuwert um rund 13 Prozent zurück - also nur unwesentlich mehr als ohne Bluetooth-Stereo. Das Surfen per WLAN zehrt an den Akkukräften. Allerdings gibt es keinen Grund, WLAN dauerhaft zu deaktivieren: Denn solange WLAN nicht aktiv verwendet wird - ohne WLAN-Verbindung wird automatisch UMTS genutzt -, verringert sich die Akkulaufzeit nur unwesentlich. Hier setzt Palm intelligente Stromspartechnik ein.

Immerhin kann der Akku ausgewechselt werden und mit Ersatzakku im Gepäck hält das Pre auch bei intensiver Nutzung einen Tag gut durch. Wer mit dem Pre nicht viel surft oder Musik hört, braucht sich ohnehin keine Sorgen zu machen, dass der Akku den Tag nicht durchsteht. Zur Verlängerung der Akkulaufzeit ist zu empfehlen, Bluetooth und GPS abzuschalten, wenn es nicht gebraucht wird. Auch eine Verlängerung des Abfrageintervalls von E-Mails verhilft zu einer längeren Akkulaufzeit.

Eine Lade-LED gibt es am Pre nicht, so dass der Nutzer nicht auf Anhieb erkennt, ob der Ladevorgang abgeschlossen ist. Vielleicht erscheint einmal eine WebOS-Version, in der die mittlere Taste leuchtet, um das Fertigladen des Akkus anzuzeigen?

Lieferumfang

Palm liefert das Pre mit einem Netzteil, einem USB-Kabel, einem Stereo-Headset und einer Schutztasche aus. Das USB-Kabel besitzt einen praktischen Clipverschluss, um es zusammenzubinden. Außerdem liegt eine Kurzanleitung bei, weitere Dokumentation wird nicht mitgeliefert. Bei weiterführenden Fragen muss die Onlinehilfe auf dem Pre bemüht werden, die zum Testzeitpunkt noch nicht zur Verfügung stand. Daher konnte sie nicht bewertet werden.

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A Geese 27. Dez 2009

und wo kann ich diese downloaden? Ich krieg zuviel mit der unpraktischen Hardware...

Schnarchnase 25. Dez 2009

Nein, das geht mit jedem Betriebssystem. WebOS Quickinstall und auch der Preware...

lux. 14. Okt 2009

hey, im bericht steht der musikplayer sei eine Enttäuschung, komischerweise steht aber...

Schnarchnase 14. Okt 2009

Wenn ich das richtig verstanden habe ja. Sämtliche Daten werden allerdings auf dem Pre...

Noch Nokianer 13. Okt 2009

Hi, aktuell habe ich ein N79 und bin soweit mit dem Ding und Symbian S60 echt zufrieden...


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