Abo
  • Services:

Test: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-Verächter

Neben dem Ein-Aus-Schalter rechts oben befindet sich der von den Treo-Modellen bereits bekannte Klingeltonumschalter. Bequem lässt sich so der Vibrationsmodus des Pre aktivieren. Im Vibrationsmodus schaltet das Pre aber nicht alle Tonsignale aus, wie es bei den Treo-Modellen der Fall ist. Bei der Wiedergabe von Musik oder dem Abspielen von Videos verwendet das Pre im Vibrationsmodus den externen Lautsprecher. Ein längerer Druck auf die Ein-Aus-Taste öffnet ein Menü zum Ein- oder Ausschalten des Flugmodus und zum kompletten Ausschalten des Mobiltelefons.

Stellenmarkt
  1. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring
  2. über OPTARES GmbH & Co. KG, Großraum Bremen

Das Pre wiegt mit 136 Gramm geringfügig mehr als ein iPhone, ist aber mit den Maßen 59,5 x 100,5 x 16,95 mm ein ganzes Stück kompakter. Das Gerät liegt im geschlossenen Zustand äußerst angenehm in der Hand. Palm gibt an, dass beim Gerätedesign ein Kieselstein Vorbild war, der keine harten Ecken und Kanten hat. So erklärt sich wohl auch die leicht gewölbte Gehäuserückseite des Pre.

Der Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus sowie zum Übertragen von Daten wird von einer Plastiklasche vor Dreck geschützt. Die Lasche lässt sich nur mühsam und auch nur bei aufgeschobener Tastatur öffnen. Wenn der Pre-Akku immer darüber geladen wird, nervt das bald. Eine Modemfunktion unterstützt das Pre derzeit nicht. Vielleicht wird diese Möglichkeit in einer späteren WebOS-Version nachgereicht, konkrete Ankündigungen gibt es dazu nicht.

Im Pre stecken 8 GByte Speicher, von denen rund 7 GByte für den Anwender nutzbar sind. Einen Speicherkartensteckplatz gibt es nicht, so dass sich auch keine Daten über eine Speicherkarte austauschen lassen. Zum Aufspielen von Daten wird das Pre auf Wunsch wie ein USB-Laufwerk eingebunden. Allerdings arbeitet dieser Modus nicht gerade schnell: Für das Kopieren von 4 GByte Musikdaten vergingen 45 Minuten. Glücklicherweise kopiert der Nutzer so viele Daten nicht ständig auf das Gerät, so dass es verschmerzbar ist. Auf eine Speicherkarte lässt sich die gleiche Datenmenge deutlich schneller kopieren.

Wer die Daten mit iTunes synchronisieren will, muss das Pre im Mediensynchronisationsmodus verwenden. Mit iTunes 9 wurde dieser Datenaustausch von Apple aber erst einmal wieder deaktiviert. WebOS 1.2.1 hat den Mediensynchronisationsmodus zwar wieder repariert, ist für Deutschland aber noch nicht erschienen. Apple stört sich daran, dass mit dem Pre ein Nicht-Apple-Gerät Daten mit der iTunes-Software austauscht.

Pre-Tastatur enttäuscht

Das Pre ist das einzige Mobiltelefon auf dem Markt, das eine im Hochformat ausziehbare QWERTZ-Tastatur besitzt. Ansonsten befinden sich diese schmalen QWERTZ-Tastaturen direkt unterhalb des Handydisplays oder es gibt eine im Querformat ausziehbare QWERTZ-Tastatur, die dann auch etwas mehr Platz für die Finger bietet. Wenn das Pre im Querformat benutzt wird, gibt es keine Tastatur, nicht einmal eine Bildschirmtastatur, so dass Eingaben immer im Hochformat vorgenommen werden müssen.

Bedauerlicherweise hat sich Palm beim Pre nicht für die vorzügliche Tastatur von den Treo-Modellen 650 und 680 entschieden. Bei diesen waren die Tasten extra stark nach oben gewölbt. Dadurch konnte der Nutzer darauf auch mit dickeren Fingern sehr gut und schnell tippen. Die Tastatur des Pre besitzt hingegen sehr flache Tasten, so dass dicke Finger eigentlich immer daneben hauen und selbst dünnere Finger nicht immer die richtige Taste treffen. Störend macht sich außerdem bemerkbar, dass sich links und rechts von der Tastatur ein hoher Rand befindet und die obere Tastenreihe sehr dicht an das obere Gehäuseteil heranreicht. Ein so schnelles und fehlerfreies Schreiben wie auf einer Treo-680-Tastatur ist mit der Pre-Tastatur schlicht unmöglich.

 Test: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-VerächterTest: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-Verächter 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13. 12
  14. 13
  15. 14
  16. 15
  17. 16
  18. 17
  19. 18
  20. 19
  21.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 359,99€ (Vergleichspreis ab 437,83€)
  2. (-88%) 2,49€
  3. (-77%) 11,49€
  4. 55,11€ (Bestpreis!)

A Geese 27. Dez 2009

und wo kann ich diese downloaden? Ich krieg zuviel mit der unpraktischen Hardware...

Schnarchnase 25. Dez 2009

Nein, das geht mit jedem Betriebssystem. WebOS Quickinstall und auch der Preware...

lux. 14. Okt 2009

hey, im bericht steht der musikplayer sei eine Enttäuschung, komischerweise steht aber...

Schnarchnase 14. Okt 2009

Wenn ich das richtig verstanden habe ja. Sämtliche Daten werden allerdings auf dem Pre...

Noch Nokianer 13. Okt 2009

Hi, aktuell habe ich ein N79 und bin soweit mit dem Ding und Symbian S60 echt zufrieden...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
    Adblock Plus
    Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

    Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

    1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
    Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

    Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
    2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
    3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

      •  /